Verwaltung will dem Magistrat Alternativvorschläge unterbreiten

Eine neue Kletteranlage für die Waldecker Bucht oder lieber etwas ganz Anderes?

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Nackt und bloß liegt die Fläche des ehemaligen Kletterparks in der Waldecker Bucht da: Was daraus wird, ist noch unklar. Der Magistrat will die Anlage ersetzen, die Verwaltung unterbreitet ihm nächste Woche drei Alternativvorschläge.

Waldeck. Die maroden Pfosten sind verschwunden. Die Kiesfläche liegt nackt da, wo bis vor rund 14 Tagen der kleine Kletterpark an der Strandpromenade als Attraktion für Kinder in den Himmel ragte.

 Zwischen dem Kies und dem Beachvolleyball-Feld hat die Stadt einen kleinen, zusätzlichen Haufen Sand als Spielanreiz platziert. Ein schwacher Trost aus Sicht der Kletter-Maxe. 18 Jahre alt war die Anlage. „Die erwartete Lebensdauer betrug 20 Jahre. Darum waren wir grundsätzlich darauf eingestellt, uns mit ihr zu befassen“, erklärt Bürgermeister Jörg Feldmann. Doch nachdem im März die fachliche Prüfung inklusive Freilegens der Fundamente keine Beanstandungen ergab, war der Schrecken groß, als einer der Pfosten vor gut zwei Wochen umfiel. „Wir gaben eine Sonderprüfung in Auftrag und es stellte sich heraus, dass alle Pfosten unterhalb der Kiesoberfläche morsch waren“, fügt Feldmann hinzu. Der Magistrat habe beraten und sich dafür ausgesprochen, die komplette Anlage zu erneuern, weil er dieses Spielgerät für weiterhin zukunftsträchtig hält. Inklusive des Netzes würde das 80 000 Euro kosten bei einer Bauzeit von zehn bis zwölf Wochen. Angesichts dieser Umstände wollen Bürgermeister und Verwaltung dem Magistrat am Mittwoch drei Alternativvorschläge unterbreiten.

Mehr in der WLZ vom 30.7.2016

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