Bürgermeister setzte Stadtverordnetenbeschlüsse zum Warteweg im Baugebiet "Auf der Rüdde" vorerst nicht um

Hängepartie wegen 250 Bäumen

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Die Schlaglochpiste auf dem Warteweg verschwindet vorerst nicht.

„Auf der Rüdde“ rüttelt´s Autofahrer nach wie vor durch.

Das Seniorenzentrum ist lange fertig, die Besitzer der umliegenden Wohnhäuser haben sich zumeist seit Jahren eingerichtet, aber der Straßenausbau bleibt eine Hängepartie. Martin Merhof (FDP) sprach das Thema im Zuge der Haushaltsberatungen im Parlament an. Er versteht nicht, wieso die Arbeiten nicht beginnen, da vor Jahren bereits das Geld im Etat bereitgestellt wurde und Baurecht vorliegt. Der Bürgermeister habe die Beschlüsse des Parlaments umzusetzen. Nicht gegen Anliegerwillen Jörg Feldmann weigert sich dennoch, die Bagger in Marsch zu setzen. „Das tue ich nicht gegen den Willen der Anwohner, auch wenn ich es letztlich irgendwann muss, so mich die Stadtverordneten dazu zwingen“, sagt er. Es geht um 250 Bäume. Der uralte Bebauungsplan sieht vor, dass sie als gesetzlich vorgeschriebene „Ausgleichsmaßnahme“ gepflanzt werden – im Baugebiet selbst, entlang der Straßen und im Umfeld. (su)

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