30 Feuerwehrleute aus Freienhagen, Dehringhausen, Sachsenhausen in der Nacht auf Mittwoch im Einsatz

Jäger auf Ansitz - Geländewagen im Wald bei Freienhagen ausgebrannt

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Dieser Land Rover brannte in der Nacht vollständig aus. Verletzt wurde niemand

Waldeck-Freienhagen. Während ein Jäger in der Nacht zu Mittwoch auf einem Hochsitz im Wald bei Freienhagen saß, ist der von ihm in der Nähe abgestellte Geländewagen ausgebrannt. Ursache dürfte ein technischer Defekt sein. Am Land Rover entstand Totalschaden.

Das Defender-Cabrio mit Pritsche stand an einem Waldweg westlich von Freienhagen oberhalb der Bundesstraße 251, als das Feuer gegen 2.30 Uhr ausbrach. Besitzer des in Gelsenkirchen zugelassenen Wagens ist ein Jagdpächter, benutzt wurde er von dessen Jagdausübungsberechtigtem. Während der Mann aus einem Waldecker Stadtteil auf einem Hochsitz auf Sauen ansaß, habe er es plötzlich knacken und knistern gehört, sagte der stellvertretende Waldecker Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer. Beim Nachsehen habe er dann den Brand entdeckt und die Feuerwehr gerufen.

Die Leitstelle alarmierte die Wehren aus Freienhagen, Dehringhausen und Sachsenhausen, die mit insgesamt etwa 30 Freiwilligen ausrückten. "Bei unserem Eintreffen standen der Motorraum und der Innenraum komplett in Flammen und brannten lichterloh", erklärte Schäfer an der Einsatzstelle. Zunächst habe man sich bei dem Jäger versichert, dass keine Waffen oder Munition in dem brennenden Fahrzeug liegen würden, erst dann habe man mit den Löscharbeiten unter Atemschutz begonnen.

Bei dem Feuer war bereits der gesamte Innenraum vollständig ausgebrannt, das Cabrioverdeck war komplett verbrannt. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass Teile der Motorhaube weggebrannt waren - obwohl die Haube aus Metall ist. Am Fahrzeug, über dessen Alter keine Angaben vorlagen, entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe war am Morgen nicht bekannt. (112-magazin.de)

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