Aufwendige Sanierung geplant

750 Jahre alte Kirche in Sachsenhausen sah einst ganz anders aus

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Pfarrer Kurt Heyer, Lothar Albrecht vom Förderverein und Referent Erst-Peter Eisenberg (von links) vor dem Baugerüst in der Sankt Nikolauskirche.

Waldeck-Sachsenhausen. Die  750 Jahre alte Geschichte der Sankt Nikolauskirche und ein Vortrag zur geplanten Sanierung standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung in dem offenen Denkmal.

Die Kirche sei immer „ein Haus aus Steinen, aber doch mehr ein Haus aus Menschen“ gewesen, unterstrich Pfarrer Kurt Heyer. „Wir sind immer wieder eingeladen, diese Steine lebendig zu halten.“

Der Pfarrer blickte auf die Geschichte des Kirchenbaus zurück. Wegen der Verfolgungen mussten die Gottesdienste in den Anfangsjahren des Christentums in Privathäusern stattfinden.

Die offizielle Anerkennung des Christentums zur „erlaubten Religion“ im Römischen Reich sei der „Startschuss des Kirchenbaues“ gewesen. Die Frage sei nun gewesen, wie man den Kirchenbau innerhalb der Gemeinde gestalte, so Heyer.  Der Baubeginn der Sankt Nikolauskirche dürfte in der Zeit zwischen 1245 und 1260 erfolgt sein.

Später erfolgten zahlreiche Umbauten. Die Kirche sah in den Anfangsjahren ganz anders aus, als sie sich heute präsentiert. Zur langfristigen Sicherung der Kirche sind aufwändige Sanierungsarbeiten mit einem Volumen von über einer Million Euro geplant.  (sj) Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am 21. September.

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