Kreiskoalition aus SPD und CDU einigt sich auf Konzept für die Mittelpunktschule in Sachsenhausen

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Die Kreiskoalition aus SPD und CDU legte gestern ein Konzept für die Zukunft der Sachsenhäuser Mittelpunktschule vor.

Sachsenhausen. In diesem Schuljahr besuchen noch 331 Jungen und Mädchen die Mittelpunktschule in Sachsenhausen. Nach der derzeitigen Statistik sind es bis zum Schuljahr 2021/22 nur noch 210 Kinder und Jugendliche. Was tun? Vor dieser Frage steht der Kreis.

Am vorigen Freitag kamen die Kreistags-Koalitionäre von SPD und CDU zu einem Ortstermin zusammen. Gestern verkündeten die beiden schulpolitischen Sprecher, Claudia Ravensburg von der Union und Günter Schmitt von der SPD, die Entscheidung:

Auf einem freien Grundstück an der Mittelpunktschule baut der Kreis für rund 7,4 Millionen Euro ein neues Gebäude für die Grundschüler aus Waldeck und Sachsenhausen. Der Standort Waldeck wird aufgegeben. Alternative wäre eine Sanierung der Räume in der jetzigen Mittelpunktschule und ein Anbau ans Hauptgebäude gewesen, doch dies hat die Koalition verworfen, weil ein Neubau im Betrieb mehr Vorteile bietet.

 Die Haupt- und Realschulzweige an der Sachsenhäuser Mittelpunktschule werden vorerst fortgeführt. Aber: „Sollten zwei Jahre hintereinander fünfte Klassen nur einzügig gebildet werden können, gibt es keine Einschulung mehr“, erklärt Schmitt. Das heißt: Kommen länger keine zwei Klassen pro Jahrgang mehr zusammen, läuft die Sekundarstufe I aus, der Standort würde nach ein paar Jahren geschlossen.

Auch die Schulleitung, Bürgermeister Jörg Feldmann und Vertreter des Fachdienstes Schule hätten am Freitag am Termin teilgenommen, berichtet Schmitt. „Auch sie halten das Konzept für richtig.“ Landrat Dr. Reinhard Kubat stimmt ebenfalls zu: „Es ist eine vernünftige Entscheidung, sie ist das Gebot der Stunde.“

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