Biomasse-Anlage liefert seit 2012 Wärme – Ein Privatabnehmer berichtet

Nahwärme kommt in Sachsenhausen gut an

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Holzhackschnitzel: Mit diesem Rohstoff wird das Nahwärme-Netz betrieben.

Sachsenhausen. Robert Duwe musste damals nicht lage überlegen. „Wir sind eine dreiköpfige Familie und leben auf rund 300 Quadratmetern. Unsere alte Ölheizung sollte weg, weil sie auf Dauer viel zu teuer gewesen wäre“, sagt der 31-Jährige. „Das Nahwärmenetz gab es in Sachsenhausen zu diesem Zeitpunkt bereits, da haben wir uns dazu entschlossen mitzumachen.“ 

Sachsenhausen. Robert Duwe musste damals nicht lage überlegen. „Wir sind eine dreiköpfige Familie und leben auf rund 300 Quadratmetern. Unsere alte Ölheizung sollte weg, weil sie auf Dauer viel zu teuer gewesen wäre“, sagt der 31-Jährige. „Das Nahwärmenetz gab es in Sachsenhausen zu diesem Zeitpunkt bereits, da haben wir uns dazu entschlossen mitzumachen.“ 

Robert Duwe wohnt mit seiner Familie in der Nähe des Rathauses in Sachsenhausen. Er ist einer von mehreren privaten Wärmekunden, die sich nach Beratung durch die Sachsenhäuser Firma Veltum an die fast 300 Meter lange Nahwärme-Trasse angeschlossen haben – das war vor etwa zwei Jahren. Das Nahwärme-Netz wird mit Holzhackschnitzeln und einem Gaskessel für Spitzenleistungen betrieben. Er habe nicht aus kurzfristiger Sicht heraus gehandelt. 

Wärme durch Biomasse: Der 31-jährige Sachsenhäuser Robert Duwe setzt auf Nahwärme.

„Der Ölpreis und der Preis für die Kilowattstunde aus dem Nahwärme-Netz waren damals in etwa identisch. Es war aber mit Blick auf die kommenden zehn bis 15 Jahre erkennbar, dass sich der Ölpreis – auch wenn er derzeit niedrig ist – weiter nach oben entwickeln wird. Der Preis für Holz soll dagegen konstant bleiben oder höchstens nur leicht ansteigen“, sagt Robert Duwe. „Wir wollen in Zukunft keine Heizkosten haben, die durch die Decke gehen. Deswegen haben wir uns an das Nahwärmenetz in Sachsenhausen angeschlossen.“ 

Der 31-Jährige nennt aber noch weitere Gründe, warum er sich für die Wärmeversorgung durch Biomasse entschieden hat: „Ich muss mich jetzt nicht mehr um Wartung, Pflege oder Rohstoff-Einkäufe kümmern. Das macht alles der Betreiber des Nahwärme-Netzes. Ich zahle nur den Wärmepreis“, sagt Duwe. Ins Haus komme nur noch eine heiße Leitung und eine kalte gehe nach draußen. „Es wurde lediglich ein Pufferspeicher bei uns aufgestellt“, sagt Robert Duwe, der zudem mit der Transparenz bei den Abrechnungen „sehr zufrieden ist“. „Es wird auf den Cent genau abgerechnet und die Auflistung war bislang absolut nachvollziehbar.“

Mehr über das Nahwärme-Netz in Sachsenhausen, das bei einer Veranstaltung bei der Firma Veltum in Sachsenhausen vorgestellt wurde, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der WLZ am 20. September. 

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