Bemühen um Aufnahme in Kooperation von BUND, NABU, VCD und Deutscher Bahn

Nationalparkregion möchte "Fahrtziel Natur" werden und noch mehr Gäste anlocken

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Jutta Seuring (links) und Yasemine Seibel arbeiten daran, viele Akteure in der Nationalparkregion weiter miteinander zu vernetzen, um das "Fahrtziel Natur" zu erreichen.

Edersee. Die Eisenbahn auf der wiederbelebten Strecke zwischen Korbach und Frankenberg transportiert nicht nur Fahrgäste, sondern auch die Hoffnung auf einen kräftigen Impuls für den „sanften Tourismus“ in der Nationalparkregion. Die Hoffnung trägt den Namen „Fahrtziel Natur“:

Diese Marke wurde vor 15 Jahren begründet von deutschen Naturschutzorganisationen und der Deutschen Bahn. Unterstützt von weiteren heimischen Akteuren bemüht sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee darum, Teil dieser Marke, dieser Kooperation zu werden. „Die Anforderungen sind hoch, und es ist offen, ob uns die Aufnahme am Ende gelingt“, erklärt Jutta Seuring, stellvertretende Leiterin des Nationalparks. Doch selbst, wenn der Nationalpark Kellerwald-Edersee es nicht schafft, als erstes Großschutzgebiet des Landes Hessen in den erlauchten Kreis einzutreten, lohne sich der Einsatz schon jetzt. Davon ist sie überzeugt. Der Grund: Touristiker, Gastronomie, Naturschützer, Verkehrsunternehmen und die Kommunen der Nationalparkregion brüten seit März 2015 unter Federführung der Parkverwaltung über verbesserten Rahmenbedingungen und Angeboten für Gäste vieler Couleur: ob Urlauber, Bildungsreisende, Wanderer, Radfahrer oder Schulklassen. Als Ergebnis des Austauschs liegen erste Ideen nicht nur vor, sondern schafften auch den Sprung in die Praxis.

Mehr in der WLZ vom 20.7.2016

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