Regattapremiere der Drachenboote auf dem Vorstaubecken gelingt famos

Spannende Rennen, super Fest

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Ab ging die Post mit vollem Einsatz und oft knappem Ausgang.Fotos: Wilhelm Figge

Waldeck-Niederwerbe - Die „Fuldalokomotive“ aus Kassel errang nach einem aufregenden Rennen den Siegerpokal in der Sportklasse beim ersten Drachenbootrennen auf dem Nieder-Werber Vorstaubecken.

In der Fun-Klasse siegte ebenfalls ein Team aus der nordhessischen Metropole: die „Grüne Welle“.

Kurz vor dem Beginn klarte sich nach einem Regen am Morgen der Himmel auf und Ortsvorsteher Marko Drebes begrüßte um 11 Uhr die Teams und viele Zuschauer.

Als Erstes bat er die beiden in der Sportklasse fahrenden Teams, „Die Fuldalokomotive“ aus Kassel und „RAL 3000“ aus Sterzhausen, an den Start. Dort wies Florian Jakobi die beiden Mannschaften in ihre Startpositionen ein und gab durch ein Megafon das Startsignal: „Ready, Attention, Go!“ Beide Mannschaften lieferten sich auf einer Strecke von 200 Metern auf dem Vorstaubecken ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während die „Achsdrachen Mercedes-Benz“ aus Kassel in das Boot einstiegen, paddelte sich das gegnerische „Veltum Dragon Team“ aus Sachsenhausen warm, das am Ende das zweite Rennen klar für sich entschied.

An der Drachenbootmeisterschaft nahmen insgesamt elf Teams teil: Eine zwölfte Mannschaft „Wir können’s besser“ wurde mit Teilnehmern aus jedem Team zusammengestellt.

Bei der Endausscheidung siegte in der Fun-Klasse die „Grüne Welle“ aus Kassel mit 59,04 Sekunden knapp vor dem Sachsenhäuser „Veltum Dragon Team“, das für die zweihundert Meter 59,43 Sekunden benötigte. Uwe Blüchel vom „Veltum Dragon Team“, der auch bei den Vorstaupaddlern aktiv ist, sah es sportlich: „Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für die tolle Sache und würden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr wiederkommen dürfen.“

Ein spannendes Rennen lieferten sich am Schluss in der Sportklasse die Marburger „Schwarze Flotte“ und die Kasseler „Fuldalokomotive“. Mit einer Zeit von 55,93 Sekunden siegte die „Fuldalokomotive“ knapp vor der Mannschaft aus Marburg. Die „Fuldalokomotive“ ist eine Sparte des KVH (Kanuvereinigung Hessen). Die ­Siegermannschaft trainiert seit sechs Jahren wöchentlich auf der Fulda, berichtete die Kanusportlerin Jana Benedetti. In diesem Jahr siegten sie bereits bei der Regatta in Kassel, 2014 errangen sie den zweiten Platz auf der Langstrecke beim Drachenboot­rennen in Herzhausen.

Nach der Siegerehrung bedankte sich Ortsvorsteher Drebes bei Axel Büchling für die Zeiterfassung und Florian Jakobi für den „Startschuss“ sowie bei der Wasserrettung und Eventmanager Björn Tauber vom SV Blau-Weiß 1983 Werbetal. Ein besonderer Dank galt Stephan Bremmer, da er das Drachenbootrennen „ins Leben gerufen“ habe.

Am Ende zeigten sich die Veranstalter mehr als zufrieden. Karl Heinz Vogelgesang, stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden SV Blau-Weiß 1983 Werbetal: „Es war ein super Fest! Wir hatten sehr viele Besucher trotz des durchwachsenen Wetters.“ Auch der selbst gebackene Kuchen fand zur Kaffeezeit guten Absatz. Der Vorstand des Sportvereins denkt darüber nach, ob er in einem oder zwei Jahren erneut ein Drachenboot­rennen auf dem Vorbecken ausrichten wird.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Bronze Fun: Achsdrachen 01:03:20 gegen Kille Gung Drachen 01:02:30 Minuten.

Silber Fun: Conti Tech Dragons 01:00:47 gegen Master of Desaster 01:05:95; Gold Fun: Grüne Welle 00:59:04 gegen Veltum Dragon Team 00:59:43.

In der Endausscheidung siegten in der Sportklasse:

Bronze Sport: Vorstaupaddler 00:58:80; Silber Sport: VW Drachen 00:58:73 gegen RAL 3000 01:01:18; Gold Sport: Schwarze Flotte 00:56:59 gegen Fuldalokomotive 00:55:93.

Von Jörg Schüttler

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