Alexander Hofmann und Henning Schaumburg legen Abitur mit Bestnote hin

Mit "Dreiviertel-Stelle" zur 1,0 am Wildunger Gymnasium

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Alex Hofmann (l.) und Henning Schaumburg haben schon Pläne fürs Studium geschmiedet.

Waldeck/Bad Wildungen. In manchen Dingen sind Alex Hofmann und Henning Schaumburg sehr unterschiedlich: Sie haben einen unterschiedlichen schulischen Werdegang, Vorlieben und Pläne. Ihre Abiturnote am Stresemann-Gymnasium ist indes die gleiche: Die Bestnote 1,0.

Auch ihre Einstellung zur Schule ist ähnlich: „Das war für mich immer wie ein Job, eine Dreiviertel-Stelle“, sagt Henning Schaumburg. Es bleibe also Freizeit und die müsse gut genutzt werden, um den Stress der Schule zu meisten. Der 18-jährige Waldecker hat sich dafür dem Tennis-Spiel und der Fotografie verschrieben; sein 20-jähriger Mitschüler aus Wildungen ist leidenschaftlicher Kraftsportler. 

Den Mathe-LK haben sie gemeinsam belegt, Alex Hofmann ließ sich außerdem in Physik, Deutsch, Geschichte und Biologie prüfen; Henning Schaumburg in Physik, Deutsch, Geschichte und Bio. Bei der vorletzten Prüfung war ihm die 1,0 schon nicht mehr zu nehmen, Alex Hofmann war nach dem Nervenspiel angenehm überrascht. 

Ihre Pläne für die Zukunft haben sie nach der Schulzeit schon klar gefasst: Alex Hofmann möchte Wirtschafts-Psychologie in Berlin studieren. „Ich war schon immer an Zahlen interessiert“, erklärt er den ökonomischen Teil seines Studiums. Dazu komme der Wunsch, anderen zu helfen. „Man sieht ihn immer in der Mensa, wie er anderen etwas erklärt“, berichtet Henning Schaumburg.

 Auch Henning Schaumburg setzt sich gerne ein, er war Schulsprecher – eine Aufgabe, die ihn bis nach Wiesbaden führte, wo er sich im Gespräch mit Kultusminister Alexander Lorz erfolgreich gegen die Kürzung von Lehrerstellen in der Oberstufe einsetzte. Auch diese Erfahrungen seien ein Grund, dass er sich für ein Jura-Studium entschieden habe.

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