Mittelpunktschüler produzieren nach eigenen Erfahrungen das Video „Falsches Spiel“

Adorfer Kurzfilm über Ausgrenzung feiert in Willingen Premiere

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Präsentierten sich zur Premiere im Kino vielen Gästen: Die Filmcrew von „Falsches Spiel“.

Diemelsee/Willingen. Neu in der Schule sein, gemobbt werden oder Dummheiten begehen, um dazuzugehören: Selbst erlebte Erfahrungen zum Thema Ausgrenzung haben zehn Schüler der Adorfer Mittelpunktschule zu einem Kurzfilm inspiriert, der Montagabend im Willinger Kino Premiere gefeiert hat.

Das Projekt ist der Schlusspunkt einer einjährigen AG, in der sie mit Yvonne Pixa (Evangelische Jugend Willingen sowie Diemelsee) und Schulsozialarbeiterin Silvia Radke die Arbeit vor und hinter der Kamera kennenlernten. 

Schließlich schrieben sie ein Drehbuch zum Thema Ausgrenzung: „Wir haben uns zusammengesetzt und Geschichten aufgeschrieben – und dann kam das alles zusammen“, berichtet Adrean Grübner. 

Er stand mit Luisa Bangert, Anne Marie Berthold, Luca Fisseler, Luke Lache, Marlene Merhof, Tabea Radke, Angelina Rest, Liese Wagner und Amelie Zölzer vor der Kamera. Auch beim Ton arbeiten sie mit. Zu siebentägigen Dreh kam die Kasseler Medienpädagogin Steffi Thon hinzu. 

Die Handlung lässt sich nicht direkt auf die Schauspieler beziehen, erklärt Yvonne Pixa: Hauptfigur Sofie (Liese Wagner) ist neu an der Schule und versucht sich mit Außenseiterin Kara (Tabea Radke) und der Gruppe um Jo (Luca Fisseler) anzufreunden – die mobbt Kara allerdings. Die Clique will Sofie in Vandalismus und Alkohol hineinziehen, als der Film ins Grusel-Genre wechselt und ein überraschendes Ende findet.

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