59-Jähriger aus Willingen ist seit Anklageerhebung schon wieder elfmal straffällig geworden

Anklage will keine Bewährungsstrafe

Kassel/WILLINGEN. Noch immer kein Ende im langen Berufungsverfahren vor dem Kasseler Landgericht gegen einen 59-jährigen Angeklagten aus Willingen, der die zeitweise seiner Betreuung unterstellte Mutter zwischen 2011 und 2012 um insgesamt 19 000 Euro betrogen haben soll.

Am 5. Verhandlungstag vor der 7. Strafkammer scheiterte am Mittwoch eine Verständigung zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht. Richter Reichhardt hatte in Aussicht gestellt, dass die vom Amtsgericht im Juni 2014 verhängte Haftstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten in eine Bewährungsstrafe verwandelt werden könnte. Damit war er auf den energischen Widerstand von Staatsanwalt Dr. Enrico Weigelt gestoßen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Freitagausgabe.

Kommentare