Erste Bike Week beendet – Nach Polizeischätzung 13 500 Besucher – Veranstalter offen für Neuauflage

Tausende Biker in Willingen

+
Biker düsen über das Festivalgelände, während Bands wie die „Carburetors“ spielen.

Willingen. Die erste Bike Week ist zu Ende: Die Polizei geht von knapp 13500 Motorradfahrern aus, die das Upland besuchten.

 „Du kannst hier stundenlang stehen. Was da vorbeifährt – der Hammer“, berichtet ein Gast der Bike Week in Willingen. Quer über das lang gestreckte Festgelände zieht sich die den Bikern vorbehaltene „Main Street“. Vier Tage lang haben Motorradfahrer aus dem In- und Ausland auf dieser ihre Maschinen präsentiert, fuhren vorbei am Markt für Biker-Zubehör, dem kleinen Rummel, den Ständen von fünf Harley-Händlern und der Festbühne.

30 000 Besucher hatten die Veranstalter, eine Gruppe „motorradbegeisterter Geschäftsleute“ erhofft. Nach dem kühlen Donnerstag und dem teils nieseligen Sonntag gehen sie von bis zu 20 000 Gästen aus – angesichts des freien Eintritts und des restlichen Tourismus in Willingen sei das aber kaum einzuschätzen, sagt ihr Sprecher Marcus Besler. 

Die Polizei geht von 13 500 Besuchern aus, 8000 davon am Samstag. Zwischenfälle habe es keine gegeben, und auch das Rote Kreuz habe nur sehr wenig zu tun gehabt. 

Die Besucher erwartete ein Showprogramm mit neun Rockbands. Bei Feuerwerk und Flammenshow ging es heiß her, „Grid Girls“ zogen in der Menge einige Blicke auf sich. Abseits des Festgeländes tourten Biker durch Waldeck und das Sauerland. 

„Von unserer Seite aus kann es gerne eine weitere Bike Week in Willingen geben“, sagte Marcus Besler. In den nächsten Wochen wollen die Veranstalter mit der Gemeinde die Möglichkeit dazu abklären.

In der Montagsausgabe der WLZ lesen Sie mehr.

Kommentare