54 junge Menschen machen ihren Abschluss in Willingen

Haupt- und Realschüler verabschieden sich von Uplandschule

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Die Absolventen sind rausgeputzt und bereit für neue Schulen, die Ausbildung oder „Verlängerung“ an der Uplandschule.

Willingen. „Es steht 1:0 für euch, aber das Turnier geht erst los“, gab Schülersprecher Finn Kesper den 54 Haupt- und Realschulabsolventen auf den Weg, die sich gestern von der Uplandschule verabschiedet haben. Wie andere Gratulanten würdige er damit das erreicht und wagte einen Blick nach vorn.

Schulleiterin Barbara Pavlu fühlte sich an Ferdinand von Zeppelin erinnert: „Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen“, habe er gesagt und das Luftschiff erfunden. „Diese können sowohl über Land als auch über Wasser fahren“, sagte sie – auch Luftschlösser ließen sich so erreichen. 

Bürgermeister Thomas Trachte verriet, sich gut an die Schwierigkeiten zu erinnerten, nach dem Abschluss aus unendlichen Möglichkeiten zu wählen. Sei Rat: „Macht euch nicht verrückt.“ Es gebe oft unerwartete Chancen. 

Ratschläge für die Zukunft hatten auch die Schwalefelder Pfarrerin Kathrin Schröter und die katholische Gemeindereferentin Angelika Schnieder – und sie gaben den Absolventen den Pilgersegen mit: „Für Menschen, die neue Wege suchen und gehen.“ 

Musikalische Grüße hatten Lisa-Marie und Theresa Danath sowie Bernd Rafflenbeul parat. Weitere Redner blickten zurück: Elternbeiratsvorsitzende Anke Keudel und Fördervereinsvorsitzender Dr. Dirk Bender verglichen die Schulzeit mit der Tour de France. Vom „Prolog“ der Einschulung über „Bergankünfte auf dem letzten Ritzel“ bis zur glamourösen „Zieleinfahrt“.

Die besten Realschulabschlüsse legten Ann-Sophie Hegener, Dania Wahle (R10a), Liliane Kozik, Nils Pflaum (R10b) und Moritz Schmelter (H9) hin. Für ihr Engagement in der Schülervertretung wurde Linda Wrede geehrt, für ihre sportlichen Erfolge im Deutschlandpokal die Biathleten Jan Lohschmidt und Christopher Niggemann.

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