Show „Spirit of Ireland“ bringt Lebensgefühl der „Grünen Insel“ auf die Bühne

Hörenswert statt schnulzig

Die Musiker bei „Spirit of Ireland“ versetzen das Publikum in Mitklatschstimmung. Foto: Armin Hennig

Willingen. Der Name „Spirit of Ireland“ ist Programm bei der Show, mit der acht Tänzer, eine fünfköpfige Band und eine Vokalsolistin in Willingen gastiert haben: Die von Michael Carr inszenierte Hommage an Irland und seine tanzbaren, aber auch schwermütigen Klangwelten kommt völlig ohne Rahmenhandlung aus – und verzichtet auch auf die oft durchgespielte Situation mit über Kreuz verliebten Tänzern, die erst ihr Liebesleid austanzen müssen, bevor sich die richtigen Partner finden.

Der Verzicht auf szenisches Beiwerk eröffnet Freiräume für Sängerin Jessie Whitehead und das Instrumentalquintett, die gleichwertige hörenswerte Anteile beitragen. Die gälisch angestimmte Eröffnungsballade weckt den Wunsch nach einem größeren Stellenwert der Vokalistin, den sie gerne gewährt: Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme könnte sie auch alleine einen spannenden Abend gestalten – zumal sie, befeuert vom spielfreudigen Instrumentalensemble, den Liedern einen Funken Lebhaftigkeit auf den Weg gibt, der auf das Publikum überspringt.

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