Deutsch-syrische Familie aus Willingen wartet auf  Verwandte, die in Griechenland festsitzen

Das lange Ausharren in Idomeni

Zeltstadt im Regen: Das Flüchtlingslager bei Idomeni ist ein ungemütlicher Ort – Fatma Mohamad harrt aus. Foto: Julia Christ

Willingen/Idomeni. Als Andrea Mohamad 2010 zusammen mit ihrem Mann Abdu erstmals ins syrische Aleppo flog, war sie unsicher. „Ich kann mich noch an die Angst erinnern, die ich hatte“, berichtet die 39-Jährige. Die Willingerin befürchtete, als Deutsche nicht akzeptiert zu werden, zumal ihre beiden ältesten Kinder aus erster Ehe stammen.

Kaum angekommen, lösten sich die Befürchtungen in Luft auf: „Wir sind mit offenen Armen von der ganzen Familie empfangen worden. Und meine Schwiegermutter Fatma ist eine sehr herzliche Frau.“ Die Menschen auf der Straße seien freundlich und zugleich zurückhaltend gewesen. Andrea Mohamad und ihr Mann räumen gerade die letzten Reste der Kommunionsfeier ihres jüngsten Sohnes auf, während es in Nordgriechenland schon seit Stunden regnet.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Donnerstagausgabe.

Kommentare