Willinger erzielt Teilerfolg im Berufungsprozess – Ins Gefängnis muss er trotzdem

Pyrrhus-Sieg für Angeklagten

Willingen/Kassel. Das quälend lange Tauziehen zwischen Staatsanwaltschaft, Vorsitzendem Richter und dem Angeklagten im Berufungsprozess gegen einen 60-jährigen Willinger ist am Dienstagnachmittag vor der siebten Kammer des Landgerichts Kassel am siebten Verhandlungstag mit einem Teilerfolg für den Angeklagten zu Ende gegangen.

Das Gericht verurteilte ihn zu acht Monaten Freiheitsstrafe sowie zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 15 Euro. Der Angeklagte war in erster Instanz zu zwei Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe wegen Untreue zum Nachteil seiner Mutter verurteilt worden und hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt. Für ihn selbst dürfte das Ergebnis der Berufungsverhandlung allerdings ein Pyrrhus-Sieg sein, denn die erhoffte Aussetzung der Strafe zur Bewährung bekam er nicht. Er muss ins Gefängnis.

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