192 Sänger in acht Chören treten bei Upländer Bezirkskonzert in Willingen auf

Andächtig bis schwungvoll

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Die "Geburtstagskinder" vom gemischten Chor Willingen eröffnen das Upländer Chorkonzert.

Willingen. Die acht Chöre des Sängerbezirks Upland haben in Willingen zumindest musikalisch das Frühjahr eingeläutet.

Gleichzeitig zum Ausblick auf die warme Jahreszeit haben sie zurückgeblickt: Erich Schnieder, Vorsitzender der Gastgeber vom Männergesangverein Concordia Willingen, begrüßte die Gäste zum 135-jähriges Bestehen des MGV und zum 15. Gründungstag des gemischten Chors. Die Willinger Alphornbläser gaben dazu ein Ständchen, welches das Publikum in andächtige Stille versetzte.

Angesichts der Nachwuchssorgen vieler Vereine sollten Chöre ihre „Geburtstage“ feiern, befand Bürgermeister Thomas Trachte, ohne die Zuversicht für die Zukunft des „wichtigen Kulturträgers“ völlig aufgeben zu wollen. Bezirksvorsitzender Karl-Friedrich Trachte spannte den Bogen von harten Zeiten, in denen Chöre Menschen zusammenführten, bis in die Situation ihrer Auflösung. Das Singen schaffe aber weiter Freunde und Freude. 

Diesen Gedanken griff der Gemischte Chor Willingen unter Nikolaus Schröder in „Freunde, die ihr seit gekommen“ auf. Mit vier Titeln zeigten die Sänger, wie sich Frauen- und Männerstimmen ergänzen, etwa wenn sie sich bei „Musica zur Ehre“ gegenseitig Hintergrundsummen liefern. Mit „Man müsste noch mal 20 sein“ stand auch der bloße MGV auf der Bühne und beeindruckte besonders mit tiefen Stimmlagen.

Was die weiteren Chören geboten haben, lesen Sie in der Montagsausgabe der WLZ.

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