Meinolf und Julian Pape installieren automatische Messstationen im Upland

Wie ist das Wetter auf dem Ettelsberg??

+
Installation der automatischen Wetterstation auf dem Ettelsberg. Unser Bild zeigt Meinolf und Julian Pape und Seilbahn-Geschäftsführer Jörg Wilke (von links). Foto: Ulrike Schiefner

Willingen - Vor knapp 30 Jahren kam er als Kurdirektor nach Willingen. 1990 verließ er das Upland wieder. Doch Meinolf Pape hat die Region immer noch im Blick, oder genauer: das Wetter im Land der 1000 Berge.

Meinolf Pape wohnt in Neuastenberg. Er und Sohn Julian sind Diplom-Geographen und leidenschaftliche „Wetterfrösche“. „Hier wird das Wetter für das Sauerland gemacht!“, verkünden sie auf ihrer Homepage. Sie machen?s zwar nicht wirklich, doch sie haben im Lauf der letzten Jahre ein dichtes Wettermessnetz aufgebaut und veröffentlichen die aktuellen Wetterdaten zusammen mit Vorhersagen und weiteren Informationen im Internet (www.wetter-sauerland.de). Einheimische und Gäste nutzen das Portal, das insbesondere für Wanderer, Biker und Wintersportler von großem Interesse ist, gleichermaßen. Rund 600 Besucher informieren sich hier täglich über das Sauerland-Wetter. Am Freitag stellten Meinolf und Julian Pape eine automatische Wetterstation auf dem Ettelsberg auf. Es ist nach der Anlage des Deutschen Wetterdienstes auf dem Kahlen Asten die zweithöchstgelegene automatische Messstation im Bereich Sauerland/Upland.

Das Messnetz von Vater und Sohn Pape umfasst damit jetzt 15 automatische Stationen. Drei davon befinden sich in der Uplandgemeinde: in Willingen im Bereich des Brauhaus-Hotels, an der Graf-Stolberg-Hütte bei Usseln und nun eben auch auf dem Ettelsberg. „Damit ergeben sich interessante Messwerte, die den Höhenunterschied deutlich anzeigen und insbesondere für den Winter wichtig sind“, betont Meinolf Pape. Alle Daten werden minütlich aktualisiert – beispielsweise Informationen über Temperatur, Niederschläge, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Wind.

Der Geschäftsführer der Ettelsberg-Seilbahn, Jörg Wilke, begrüßt die Installation der Wetterstation. Er verweist darauf, dass damit auch ein Werbeeffekt für die Region verbunden ist.

Von Ulrike Schiefner

Kommentare