Jane Fonda: Streben nach Perfektion "vergiftete mein Leben"

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Jane Fonda beim Film-Festival in Cannes.

München - Schauspielerin Jane Fonda ist endlich mit sich selbst im Reinen. “Ich habe gelernt, dass ich nicht immer perfekt sein muss.“

Das sagte die 73-Jährige der Zeitschrift “Frau im Spiegel“ laut Vorabbericht. Früher habe sie “geradezu besessen versucht“, perfekt zu sein. “Das ist ein unerreichbares Ziel, das mein Leben vergiftet und gehemmt hat.“

Erst nach ihrer Scheidung vom Medienunternehmer Ted Turner habe sie begonnen, nach ihren eigenen Bedürfnissen zu leben. “Das war eine Befreiung für mich“, sagte die zweifache Oscar-Preisträgerin (“Klute“).

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In ihrer Familie war es laut Fonda verpönt, Gefühle zu zeigen. Ihr Vater Henry Fonda (“Die zwölf Geschworenen“) habe es geradezu gefürchtet, “wenn wir Kinder Verletzlichkeit, Traurigkeit oder Schwäche zeigten“. Die angestauten Emotionen habe sie durch die Darstellung starker Frauen in ihren Filmen kompensiert. “Aber ich habe mir oft gedacht, dass ich mal weichere, zerbrechlichere Typen spielen sollte - ich habe mich aber nie getraut, komplexe Gefühle darzustellen. Heute gelingt mir das wesentlich besser.“

dpa

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