Joseph Jackson: Niederlage vor Gericht

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Michael bringt ihm Tod wohl doch nicht das Geld, was sich Joseph Jackson vor ein paar Wochen noch erhofft und verkündet hat. Vor Gericht wurden seine Bedenken gegenüber den Nachlassverwaltern abgewiesen.

Los Angeles - Jo Jacksons Bedenken gegen die Nachlassverwalter von Michael Jacksons Vermögen wurden vom Gericht abgewiesen. Der Krieg um Unterhalt für Jackos Vater geht weiter.

Joe Jackson hat im Streit um den Millionen-Nachlass seines Sohnes Michael vor Gericht eine Niederlage einstecken müssen. Der 81-jährige Familienpatriarch hatte gegen die im Juli als Vermögensverwalter eingesetzten Jackson-Vertrauten John Branca und John McClain Bedenken angemeldet. Doch ein Richter in Los Angeles wies den Einspruch am Dienstag zurück, berichtete die “Los Angeles Times“. Zu einem späteren Zeitpunkt wollte der Richter über einen weiteren Antrag von Joe Jackson über die Zahlung eines monatlichen Unterhalts aus dem Nachlass entscheiden. Der Vater behauptet, er brauche im Monat über 20 000 Dollar zum Leben. Er habe kein festes Einkommen und sei auf das Geld seines Sohnes angewiesen.

Kathrine Jackson bleibt hart

Die Mutter des Popstars, Katherine Jackson, ließ durch ihre Anwälte mitteilen, dass sie mit Branca und McClain bei der Verwaltung des Erbes zusammen arbeiten wolle. In seinem Testament hatte der “King of Pop“ das Sorgerecht für seine drei Kinder seiner Mutter anvertraut. Sein Vater wird mit keinem Wort erwähnt. Per Gerichtsentscheid erhält die Großmutter aus dem Vermögen des Superstars monatlich fast 87 000 Dollar Unterhalt für sich und ihre drei Enkel. Jacksons Eltern leben seit Jahren getrennt in Las Vegas und Los Angeles, sind aber nicht offiziell geschieden. Nach Jacksons letztem Willen aus einem Testament von 2002 sollen Branca und McClain als Treuhänder auftreten.

dpa

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