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„Da gibt‘s keinerlei Genugtuung“: Oliver Pocher spricht über Becker-Verurteilung

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Von: Julia Hanigk

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Oliver Pocher äußert sich zum Urteil von Boris Becker. (Fotocollage)
Oliver Pocher äußert sich zum Urteil von Boris Becker. (Fotocollage) © Screenshots Instagram/oliverpocher

Boris Becker wurde in London zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Nun äußerte sich auch Oliver Pocher dazu. Er fühle mit, welch „unangenehme Situation“ das sei.

London - Boris Becker (54; alles zur Tennis-Legende auf der Themenseite) wurde von einem Gericht in London wegen mehrerer Insolvenzverfahren zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Mindestens die Hälfte der Zeit muss der ehemalige Tennis-Star auch tatsächlich hinter Gittern absitzen, danach ist eine Antragstellung auf Bewährung möglich. Das Urteil löste eine Welle von Anteilnahme aus – auch Oliver Pocher (44) äußerte sich nun dazu.

Für Oliver Pocher war es im Fall Boris Becker „relativ deutlich, worauf es hinauslaufen wird“

Dass viele ein mildes Urteil in Boris Beckers Fall (hier alles über Boris Beckers Karriere und Erfolge) erwartet hatten, kann Comedian Oliver Pocher nicht verstehen, wie er in seiner Instagramstory teilt. Der 44-Jährige erklärt, es sei „nichts, was ungewöhnlich ist, weil so sind nun mal die Gesetze und das war eigentlich nach der Verurteilung und nach den Punkten irgendwie relativ deutlich zu sehen, worauf es wohl hinauslaufen wird. Von daher überrascht es mich, dass viele einfach mit einem Urteil gerechnet haben, was einem Freispruch oder Bewährung gleichkommt.“

Unter anderem hatte sich auch der Erste der Tennis-Weltrangliste, Novak Djokovic, betroffen über die Haftstrafe für seinen Weggefährten und früheren Trainer Boris Becker geäußert. „Gesetze sind nun mal so, wie sie sind“, ergänzt Pocher – „Kann man sich nicht aussuchen“. Der Comedian, der Boris Becker auch gerne immer mal wieder aufs Korn genommen hatte, stellt aber auch klar, dass er durchaus mit Beckers Familie mitfühlt.

„Da gibt‘s keinerlei Genugtuung“: Oliver Pocher äußert sich zu Becker-Verurteilung

„Ich kann nur noch mal sagen von meiner Seite: Da gibt‘s irgendwie keinerlei Genugtuung oder wo man sagt ‚Ja, super irgendwie, jetzt hat er das, was er verdient hat‘“, so Pocher. Im Gegenteil, führt er aus: „Ich kann das schon, also vor allem mit den ganzen Kindern, gerade mit dem Kleinsten, irgendwie mitfühlen, dass das jetzt einfach eine total unangenehme Situation ist.“

Auch Boris Beckers Tochter Anna Ermakova äußerte sich zu dem Urteil über ihren Vater. Sie sagte, dass sie ihn besuchen werde, „wann immer ich kann“. Verwendete Quellen: dpa, instagram.com/oliverpocher

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