1000-Jahr-Feiern: Hommershausen, Orke und Ellershausen kooperieren bei Organisation ihrer Feste

1000 Jahre Hommershausen, Orke und Ellershausen: (von links) Peter Pohlmann, Michaela Grebe und Manfred Kaufmann freuen sich auf die jeweiligen Jubiläumsfeste und präsentieren schon mal das passende Outfit dafür. Die Dörfer tauschen sich bei der Organisation ihrer Veranstaltungen ab sofort intensiv aus. Foto: Daum

Waldeck-Frankenberg. Wenn jeder das gleiche Ziel hat, macht es Sinn, zuammenzuarbeiten: Das haben sich Einwohner aus Ellershausen, Orke und Hommershausen mit Blick auf ihre bevorstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten gedacht.

Alle genannten Dörfer feiern dieses Jahr 1000-jähriges Bestehen.

Sie begehen ihre Jubiläum zwar an unterschiedlichen Terminen, doch bei der Organisation der Feierlichkeiten tun sie sich zusammen: Erstmals haben sich Vertreter aus Ellershausen, Orke und Hommershausen getroffen, um sich hinsichtlich der Planung der Aktivitäten auszutauschen. Auch Probleme und Lösungen wurden gemeinsam diskutiert sowie Synergieeffekte ausgelotet.

Wenn die Ellershäuser während ihres viertägigen Jubiläumsfestes beispielsweise ihren Heimatabend feiern, werden einige Bewohner aus Orke die Bewirtung der Gäste übernehmen.

Im September steigt dann die dreitägige 1000-Jahr-Feier in Orke an, bei der auch ein Weinfest geplant ist. Für die Versorgung der Gäste werden dort Bewohner aus Ellershausen sorgen. „Diese gegenseitige Unterstützung haben wir bei unserem ersten Treffen in dieser Woche bereits beschlossen“, berichtet Manfred Kaufmann, Vorsitzender des Festausschusses zur Organisation der 1000-Jahr-Feier in Ellershausen.

Bei weiteren Treffen, die nun alle sechs bis acht Wochen stattfinden, wolle man weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten.

Mit im Boot bei den Zusammenkünften ist auch Hommershausen. Dort wird dieses Jahr ebenfalls das 1000-jährige Bestehen des Ortes gefeiert. Peter Pohlmann, der Zweiter Vorsitzender beim ausrichtenden Kawestecher-Verein ist, sieht die Kooperation auch positiv. „Wenn Probleme auftreten, können wir uns gegenseitig helfen.“ Viele Fragen könnte man auf kurzem Dienstweg klären. Pohlmann erinnert daran, dass schon der kürzlich verstorbene Vorsitzende der Kawestecher, Kurt Wölfl, die Zusammenarbeit mit den anderen Jubiläums-Orten vorangetrieben habe.

Michaela Grebe, die Leiterin des Festausschusses in Orke ist, bezeichnet die Kooperation ebenfalls als „gewinnbringend für alle“. „Wir haben beispielsweise nicht so genau gewusst, welche Versicherungen bei der Durchführung solcher Feste abgeschlossen werden müssen und auf was man genau achten muss. Bei dem ersten Treffen haben wir darüber intensiv gesprochen und wichtige Infos von Vertretern der anderen Dörfer bekommen.“ Auch die Diskussion über die Festlegung der Eintrittspreise bei den verschiedenen Veranstaltungen sei hilfreich gewesen, um für sich selber den richtigen Weg zu finden.

Grebe berichtet, dass man auch bei der Werbung zusammenarbeiten wolle. „Wenn in Hommershausen das erste der drei Jubiläumsfeste steigt, soll es dort auch Ständen aus Orke und Ellershausen geben, an denen auf die Jubiläumsfeiern hingewiesen wird.“

Von Philipp Daum

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Quelle: HNA

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