1000. Knieprothese mit Computerhilfe

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Navigierende Operateure: (von links) Oberarzt Dr. Ernst Lorenz, Chefarzt Dr. Dieter Wagner und Oberarzt Dr. Hans-Henning Gratz mit der Patienten Frau Hoffmann.

Frankenberg. Zum 1000. Mal ist bei einer Patientin das computergestützte Navigationsverfahren benutzt worden, um Knieprothesen punkt- und millimetergenau einzusetzen. Das teilt das Kreiskrankenhaus Frankenberg mit.

Seit 2009 werde dort die Computernavigation in der Knieendoprothetik eingesetzt und habe die Qualität der Operationen nochmals verbessert. Mit Hilfe eines Geräts – das letztendlich wie ein Navigationsgerät im Auto funktioniere – könne die Genauigkeit der Implantation zusätzlich gesteigert werden. So können Knieprothesen höchst präzise und millimetergenau eingebaut werden.

Zur Ausführung von navigierten Operationen werden zu Beginn der Operation so genannte Marker am Bein des Patienten und den Operationsinstrumenten angebracht. Das sind Reflektoren, die ein vom Navigationsgerät gesendetes Infrarotsignal zurückwerfen. Eine Kamera erfasst dann dieses reflektierte Signal und übermittelt die Daten an einen Computer, dessen Software daraus Positionen, Richtungen und Größen berechnet und auf einem Bildschirm darstellt.

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Quelle: HNA

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