Frankenberg: Demographiepreis für die „Young Engineer Academy“

10 000 Euro für heimische Kindergärten

- Allendorf (r). Die Kindergärten in Allendorf, Battenberg und Battenfeld können sich über eine Spende im Gesamtwert von 10 000 Euro freuen, die zu gleichen Teilen unter den Einrichtungen aufgeteilt wird.

Im Infocenter der Viessmann-Werke überreichte Verwaltungsratsmitglied Klaus Gantner die symbolischen Schecks an die Vertreter der drei Kindergärten und Trägereinrichtungen: Vera Junghenn (Vorsitzende des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde Allendorf), Anja Schubert (Kirchenvorstand evangelische Kirchengemeinde Battenfeld), Ulrike Amend (Leiterin des Kindergartens Battenfeld) und Wilfriede Frank (Leiterin des Kindergartens Battenberg) sowie Annette Viessmann und Dr. Rolf Bluttner vom Vorstand des DRK-Kreisverbands.

Die Empfänger bedankten sich für die Spenden, die für die Erweiterung der Betreuungszeiten in den Kindergärten eingesetzt werden sollen. Klaus Gantner erinnerte daran, dass im Sommer am Frankenberger Gymnasium Edertalschule die „Young Engineer Academy“ (YEA) ihren Betrieb aufgenommen hat. Initiiert wurde das Projekt vom Kooperationspartner Viessmann. Sieben Schülerinnen und 18 Schüler werden dort mit dem Berufsfeld Ingenieur vertraut gemacht. Als Grund nannte Klaus Gantner: „Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl junger Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg in den kommenden 10 bis 15 Jahren um bis zu 20 Prozent abnehmen. YEA ist somit ein aktiver Beitrag, qualifizierten Nachwuchs heranzubilden.“

Kurz nach dem Start der Academy wurde die YEA in Wiesbaden mit dem hessischen Demografiepreis ausgezeichnet, der mit 10 000 Euro dotiert ist. Bereits bei der Abgabe der Bewerbung hatte Viessmann beschlossen, dass ein mögliches Preisgeld an drei Kindergärten in der Region gespendet wird. Diese Kindergärten haben Projekte mit Viessmann initiiert, die sich ebenfalls mit dem Thema Demografie beschäftigen. Längere Betreuungszeiten oder der Einsatz von Tagesmüttern sollen dazu beitragen, die Beschäftigungsmöglichkeiten von Eltern zu verbessern oder individuelle Lösungen in Krankheitsfällen zu finden.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 20. Dezember.

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