Anton-Hettich-Stiftung spendet jetzt jedes Jahr Geld an Musikschule Frankenberg

10 000 Euro für die Musik

Scheckübergabe: Die Frankenberger Musikschule erhielt 10 000 Euro aus der Anton-Hettich-Stiftung; (von links) Michael Schran (Vertriebsleiter in Frankenberg), Torsten Fiedler (Leiter Technik Spritzguss), Thomas Rampe (Vorsitzender des Musikschulverbandes Waldeck-Frankenberg), Musikschulleiterin Eva-Maria Scholze, Dr. Martin Wilhelmi (Geschäftsführer der Firma Ewikon) und Stiftungsgründer Anton Hettich. Foto:  Hanno Meiser

Frankenberg. Die Anton-Hettich-Stiftung hat der Musikschule Frankenberg 10 000 Euro gespendet. Die Stiftung wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet, um die Musikschule am Hettich-Standort in Herford zu unterstützen. Heute fördert diese Stiftung alle Musikschulen an den Standorten der Hettich-Gruppe, so auch die Musikschule in Frankenberg, die nun satzungsgemäß in die Förderung der Stiftung aufgenommen wurde.

Die Stiftung hat das Ziel, junge Musikschüler an Schulen und Kitas während ihrer musikalischen Ausbildung finanziell zu unterstützen. Dazu zählt auch die Übernahme von Personalkosten für Unterrichtsangebote. „Wenn junge Menschen Spaß an der Musik haben, sollte man bei Fördermaßnahmen unterstützend helfen“, sagt Anton Hettich. „Bereits in der Grundschule und im Kindergarten muss eine Basis geschaffen werden, um junge Menschen an die Musik heranzuführen.“

Hettich hatte nach der Aufstockung des Stiftungskapitals auf vier Millionen Euro die Satzung dahingehend geändert, dass alle Musikschulen an den Standorten der Hettich-Gruppe in die Förderung einbezogen werden. Für das Jahr 2013 überreichte er nun einen symbolischen Spendenscheck aus dem jährlichen Fördervolumen der Stiftung, das 180 000 Euro beträgt.

Die Leiterin der Frankenberger Musikschule, Eva-Maria Scholze, und der Vorsitzende des Musikschulverbandes Waldeck-Frankenberg, Thomas Rampe, bedankten sich über die 10 000 Euro. „Wir können damit auch Kindern aus sozial schwächeren Familien die Möglichkeit geben, ein Musikinstrument zu erlernen“, führte Rampe aus. „Wir werden niemandem den Zugang zur Musik verwehren, allerdings sind wir auf Spenden und Zuschüsse angewiesen.“

Auch Klaus Hartmann, der Schatzmeister des Verbandes, zeigte sich überaus angetan. „Wir sind stolz, die drittgrößte Musikschule in Hessen zu sein. Wir werden den Förderbetrag für die Anschaffung von dringend benötigten Musikinstrumenten verwenden.“

Auch in Zukunft werde der Betrag von 10 000 Euro der Frankenberger Musikschule, die auf vier hauptberufliche Mitarbeiter zurückgreifen kann, jährlich zur Verfügung stehen. Musikschulleiterin Eva-Maria Scholze bedauerte, keinen eigenen Schulstandort in Frankenberg vorweisen zu können.“ Das ist in Bad Arolsen, in Bad Wildungen und Korbach anders. Es wäre schön, wenn auch in Frankenberg ein zentraler Treffpunkt zur Verfügung stünde.“

Von Hanno Meiser

Quelle: HNA

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