Dodenauer Freibad soll in einem Zug saniert werden – Spender für Grillhütte gesucht

11 000 Euro an Eigenleistungen

Sanierungsarbeiten am Dodenauer Freibad: Unser Archivbild zeigt den früheren Schwimmmeister Hans-Joachim Heinrichs bei Ausbesserungsarbeiten an den Beckenfliesen. Foto: Archiv

Dodenau. Für die anstehende Sanierung ihres Freibades haben die Dodenauer – in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof – Eigenleistungen von 11 000 Euro zugesagt. Das hat Ortsvorsteher Wolfgang Stein nach der Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend erklärt.

Wie berichtet, muss der Beckenkopf des 36 Jahre alten Freibades erneuert werden. Darüber hinaus gibt es Wasserverluste. „Wir müssen die Waschbetonplatten aufnehmen und die losen Fliesen abklopfen“, sagte Stein. Auch das Aus- und Einbauen der Leitern könnten freiwillige Helfer übernehmen. „Der Bauhof macht die Tiefbauarbeiten. Undichte Stellen wurden bereits geortet. Den Rest müssen Fachfirmen machen“, sagte der Dodenauer Ortsvorsteher.

Zum Ziel gesetzt haben sich die Dodenauer, die anstehende Freibadsanierung bis zum Saisonstart Ende Mai dieses Jahres in „einem Rutsch“ zu erledigen. Sobald der Frost aus dem Boden ist – also vermutlich Ende März – sollen die Eigenleistungen anlaufen.

Nach Berechnungen eines Architekturbüros sollen die Arbeiten 48 200 Euro netto kosten. Davon werden 11 000 Euro Eigenleistungen abgezogen, aber anschließend 19 Prozent Mehrwertsteuer wieder aufgeschlagen. 44 268 Euro müssten demnach im Haushalt der Stadt auftauchen.

Kurz angesprochen wurde im Ortsbeirat erneut die Grillhütte im Wildgehege. Nachdem bereits 8000 Euro beim Verkehrs- und Verschönerungsverein eingegangen sind, sollen gezielt Firmen um Spenden gebeten werden. Tagen soll in Kürze eine „Lenkungsgruppe“ für den Wiederaufbau der Grillhütte. (off)

Quelle: HNA

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