1500 Besucher beim 24-Stunden-Pflügen in Dörnholzhausen

Beim 24-Stunden-Pflügen in Dörnholzhausen. Foto: mjx

Dörnholzhausen. Mensch und Maschine arbeiteten rund um die Uhr, die Schlepper waren im Dauereinsatz - bei Tag und bei Nacht, ohne Unterbrechung und ohne Pause: Das 24-Stunden-Pflügen am Wochenende im 70-Seelen-Dorf Dörnholzhausen im Frankenberger Land war wieder ein „Riesen-Event“, 1500 Menschen waren Zeugen des Schaupflügens.

„Hier wurde an einem Stück die Vielfältigkeit der Landwirtschaft demonstriert“, kommentierte Heinrich Heidel, der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Frankenberg, das bundesweit einmalige Spektakel.

Vor acht Jahren hatte der Dörnholzhäuser Matthias Eckel die Idee zu diesem 24-Stunden-Pflügen, nach 2006 wurde seine Idee nun zum zweiten Mal umgesetzt.

Matthias Eckel fuhr auch einen der beiden Schlepper, um das 4000 Hektar große Areal zu bearbeiten. Zudem saßen August Eckel, Gerhard Dersch und Daniel Seibel am Lenkrad der beiden Oldtimer-Traktoren - einem Fendt F12 (Baujahr 1955) und einem Hanomag R16 (Baujahr 1953).

Mit insgesamt 28 Pferdestärken unter der Haube war es für das Quartett aber nicht zu schaffen, die letzte Furche des riesigen Areals durchzupflügen. Einige Quadratmeter blieben stehen.

24-Stunden-Pflügen in Dörnholzhausen

„Das war auch nicht unser Ziel“, sagte Matthias Eckel, der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Frankenberg. „Dafür war der Boden durch den vielen Regen viel zu schwer. Mensch und Maschine haben 24 Stunden durchgehalten. Da ging es drum.“

Wie Matthias Eckel die Auswirkungen des wechselhaften Wetters weiter kommentiert, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (mjx)

Quelle: HNA

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