230 Mitwirkende aus Schul-Ensembles und Wisconsin Gospellers als „Special Guests“

1500 Besucher feierten Frankenberger Open-Air-Classic „Mississippi feelings“

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„Mississippi feelings - Musik of the American South“ - unter diesem Motto standen am Samstag die 14. Frankenberger Open-Air-Classic - und 1500 Besucher durften dabei einen unvergesslichen Abend mit überragender Musizierkunst erleben. Das Wetter spielte mit - bei tropischen Temperaturen sang Doc „Molly“ Hassel nur allzu treffend „In the Heat of the Night“. Im Bild: Die Orchester aus Frankenberg und Bad Arolsen gemeinsam auf der Bühne. Das Ambiente war atemberaubend. 

Frankenberg – „Mississippi feelings - Music of the American South“, lautete das Motto - und Doc „Molly“ sang „In the Heat of the Night“: Treffender hätten die Titel für die 14. Frankenberger Open-Air-Classic am Samstagabend auf dem Freigelände des Autohauses Beil kaum ausgewählt werden können: Bei nahezu tropischen Temperaturen erlebten 1500 Besucher ein hochklassiges Konzert mit hörbarer Freude an der Musik und am Gesang.

Die 230 Mitwirkenden aus sieben Ensembles der Edertalschule Frankenberg und der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen sowie die Wisconsin Gospellers als „Special Guests“ boten von der ersten bis zur letzten Sekunde hohes Niveau. Veranstalter Günter Beil begrüßte besonders den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz als Schirmherrn des Abends.

Ein Platz blieb leer – der des vor wenigen Wochen ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke. „Dass Dr. Lübcke ein Opfer rechtsradikaler Gewalt wurde, ist unmenschlich, unfassbar und unbegreiflich“, sagte Beil. Und: „Lassen wir es nicht zu, dass radikales Denken in unserer Gesellschaft einen Raum bekommt.“

Dann lebten aber die Gefühle des 3778 langen Mississippi auf – der Fluss im amerikanischen Süden hat viel Hass und Gewalt gesehen, aber auch viel Hoffnung. Die Besucher ließen sich mitreißen von der Musik des „Old Man River“. Rainer Böttcher dirigierte zunächst die Filmmusik „North and South“ aus „Fackeln im Sturm“, Martin J. Fischer die Musik aus dem Kriegsfilm „The Patriot“. Und das Jazz-Orchester mit dem unvergleichlichen Doc „Molly Hassel“ präsentierte Musik aus dem Fundus von Ray Charles: „Georgia“ - und eben „In the Heat of the Night“ - mit einer genialen Mischung aus Soul und Blues nach Arrangements von Martin J. Fischer und Benedikt Huhn. (mjx)

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