19-jähriger Hauberner Jungzüchter Hochgrebe hat Spaß an der Landwirtschaft

Kann alle Kühe auseinanderhalten: Stefan Hochgrebe auf einer Weide des elterlichen Landwirtschaftsbetriebes mit einer der 150 Kühe. Foto: Charlotte Weber

Haubern. 150 Kühe stehen auf dem Hof der Familie Hochgrebe in Haubern. Sohn Stefan kennt sie alle. Ob die Kuh auf dem Foto einen Namen hat? Hat sie nicht, sagt der 19-Jährige. Trotzdem könne er alle Tiere auseinanderhalten. „Die haben ja schließlich ganz unterschiedliche Flecken.“

Stefan Hochgrebe hat bereits zwei Tierbeurteilungswettewerbe und einen Vorführungswettbewerb gewonnen und liebt die Arbeit mit Kühen. Zur Zeit absolviert er eine Ausbildung als Landwirt, momentan im zweiten Lehrjahr am Hof von Jochen Geisel nahe Schwalmstadt.

Auf dem Landwirtschaftsbetrieb seiner Eltern Heidrun und Bernd Hochgrebe in Haubern aufgewachsen, musste Stefan dort schon früher helfen. Richtig interessiert hat ihn die Arbeit aber erst 2010.

„Das kam ganz plötzlich, ohne besonderen Grund“, erzählt Hochgrebe. In der Ausbildung muss er jetzt Kühe melken, in der Außen- und Innenwirtschaft arbeiten. Danach möchte er gerne noch eine Ausbildung zum Landwirtschafts-Techniker machen und dann in den elterlichen Betrieb einsteigen. Dieser umfasst haben neben 150 Tieren, davon 70 Milchkühe, auch 20 Hektar Ackerland. Die Arbeit mit den Tieren reizt Hochgrebe aber besonders. „Der Ackerbau macht mir nicht so viel Spaß, aber der gehört halt dazu“, sagt der Auszubildende.

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Von Charlotte Weber

Quelle: HNA

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