20-Jähriger fuhr ohne Führerschein: Verhandlung geht weiter

Marburg. Weil die einzigen Augenzeugen nicht zur Verhandlung kamen, ist auch der zweite Verhandlungstag vor dem Marburger Amtsgericht gegen einen 20-Jährigen aus dem Frankenberger Land wegen Fahrens ohne Führerschein und Versicherungsschutz ohne Urteil zuende gegangen.

„Ich weiß nicht, was da los ist“, sagte der junge Mann, der die Vorwürfe bestreitet. Seit kurzem wohne er mit seiner Freundin zusammen, die seinen Angaben nach das Fahrzeug gelenkt haben soll. Jetzt habe es jedoch Streit gegeben, und sie sei zu ihrer Mutter gefahren. Erreicht habe er sie nicht. Warum die Ladung trotz richtiger Anschrift und Namen am Briefkasten als unzustellbar zurückgekommen sei, das könne er auch nicht erklären.

Trotz ordnungsgemäßer Ladung kam auch die Mutter der Frau nicht zur Verhandlung. Gegen sie wurde deshalb ein Ordnungsgeld in Höhe von 150 Euro verhängt. Zum nächsten Termin soll sie polizeilich vorgeführt werden.

Der Angeklagte behauptet, das auf ihn zugelassene Auto seiner Freundin zur Verfügung gestellt zu haben. Am 21. September des vergangenen Jahres sei er demnach zu ihr mit dem Bus gefahren, damit sie es zu seinem Wohnort fährt. Zuvor habe er Post von der Zulassungsstelle bekommen, weil die Rechnungen an die Versicherung nicht bezahlt worden waren.

Seine Freundin habe das Auto dann mit ihm als Beifahrer gebracht und sei von ihrer Mutter sofort wieder mitgenommen worden.

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Quelle: HNA

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