2000 Zuschauer feiern Theaterstück der Landjugend in Berlin

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Auf der großen Bühne im Internationalen-Congress-Centrum von Berlin: Die Hessische Landjugend zeigte zur Grünen Woche ein Theaterstück über das deutsche Bildungssystem.

Waldeck-Frankenberg. Tosender Applaus und ein begeistertes Publikum: Die Theatercrew der Hessischen Landjugend ist für ihr Stück „Wer, wie, was? Wer nicht fragt bleibt dumm“ in Berlin gebührend gefeiert worden.

50 junge Leute aus Hessen – darunter 19 aus Waldeck-Frankenberg – hatten mit der Aufführung anlässlich der Grünen Woche die deutsche Bildungspolitik kritisiert.

„Wer, wie, was? Der, die, das! Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ schallt es aus den Lautsprechern im großen Saal des Internationalen Congress-Centrums in Berlin. Das Publikum singt und pfeift mit – und staunt nicht schlecht, als ein kauziger, grauhaariger Mann im weißen Kittel die Bühne betritt und die gut 2000 Zuschauer kurzerhand zu seinen Schülern erklärt.

Der durchgeknallte Erfinder will gerade mit dem Unterricht beginnen, als er von zwei entsetzten Schülerinnen, den Zwillingen Hanni und Nanni, unterbrochen wird. Der Professor fällt ins Koma, hinterlässt aber seine Erfindung, den „Bundesbildungsverbesserungsfluxkompensator“. Die Mädchen probieren die Wundermaschine aus starten damit eine spannende Reise durchs deutsche Bildungssystem und seine Macken.

Immer wieder gibt es kräftigen Zwischenapplaus für die Laienschauspieler der Hessischen Landjugend und die Mannschaft hinter den Kulissen. „Wir hatten zwar großes Lampenfieber und Respekt vor dem gut gefüllten Saal“, erzählt Kerstin Schmerer, stellvertretende Landesvorsitzende. „Als wir aber gemerkt haben, dass unser Stück den Nerv des Publikums trifft, haben die Schauspieler ganz professionell ihr Ding durchgezogen.“

Alle Mitwirkenden seien rundum begeistert und hoch zufrieden mit dem Theaterprojekt. „Es ist alles top gelaufen“, sagt auch Carina Ludwig aus Laisa, die Vorsitzende der Hessischen Landjugend.

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Quelle: HNA

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