Fest mit Bildern, Ballons und Bratwurst

25 Jahre Förderverein: 700 Besucher beim Wildparkfest in Frankenberg

Die Drei vom Grill: (von links) Christian Koch, Matthias Opfer und Heinz Staubus vom Förderverein waren für den Verkauf von Steaks und Bratwürstchen zuständig.

Frankenberg. Rund 700 Besucher sind laut Veranstalter am Sonntag zum traditionellen Frankenberger Wildparkfest auf die „Totenhöhe“ gekommen. Damit feierte der Förderverein des Wildparks sein 25-jähriges Bestehen.

Beim „Spechtturm“, an einem der höchsten Gemarkungspunkte der Stadt, konnten die Gäste des Tages nicht nur die prächtigen Tiere im Wildpark beobachten und als perfekte Zugabe die malerische Kulisse genießen, sondern sich auch vom Programm und von den kulinarischen Spezialitäten überraschen lassen. Was auf der Speisekarte stand, waren fast ausschließlich Produkte aus Feld, Wald und Natur: Wildbratwurst, Hirschsteak, Wildgulasch und Goldbachforellen, außerdsem Kaffee und Kuchen.

Die Kinder spielten nach Herzenslust auf der Strohburg, die Landjugend Haubern stimmte mit ihren Tänzen auf die Europeade im nächsten Jahr in Frankenberg ein, der Polizeimaler Klaus-Michael Höbel fertigte mit Jungen und Mädchen farbenprächtige Bilder an, und Clown Leo bastelte lustige Tiere aus bunten Luftballons.

Im vergangenen Jahr hatte der Wildpark mit seinen Rehen, Hirschen, Schafen und Wildschweinen sein 50-jähriges Bestehen gefeiert, diesmal stand wieder ein Jubiläum an: der 25. Geburtstag des Fördervereins für den Wildpark. Der Förderverein war auch der Gastgeber – und beim Wildparkfest hatten die Mitglieder mit ihrem Vorsitzenden Otmar Geise alle Hände voll zu tun. Unter anderem an den kulinarischen Ständen.

Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Jagdhornbläser der Jägervereinigung Frankenberg. Mit ihren Blasinstrumenten spielten Wildparkleiter Martin Hecker und Co. ein ganzes Potpourri schöner Bläserstücke. Mit Alexander Finger haben die Jagdhornbläser auch einen neuen Leiter, er trat inzwischen die Nachfolge von Gerd Lohmann an.

Die Pferdekutsche hatte diesmal zwar kurzfristig abgesagt, dafür konnten Kinder und Erwachsene aber einen alten Schlepper mit Spritzenanhänger bewundern. Auch dem zwei Jahre alten Oskar Hormann aus Rengershausen gefiel der rote Oldtimer besonders gut, er war mit seinem Opa Wolfgang Dauber beim Wildparkfest.

Die nächste Veranstaltung des Fördervereins ist das Weihnachtsbaumschlagen mit Wildfleischverkauf am Samstag, 22. Dezember. Los geht‘s um 10 Uhr am Wildparkhaus. 

Quelle: HNA

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