2700 Stunden im Ehrenamt für das Diakonische Werk

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Diakonischen Werks: (von links): Walter Paul, Anna Stumpf, Christel Bögel, Petra Stark, Daniel Simmer, Edda Runzheimer, Sonja Hintz, Katja Pietschmann, Petra Thomä, Gabriel Kleger, Sabrina Schelberg und Diana Gillmann-Kamm. Foto: Diakonisches Werk/nh

Biedenkopf. Der ehrenamtliche Einsatz für das Diakonische Werk in Biedenkopf und Gladenbach ist groß. 2763 Stunden haben freiwillige Helfer im vergangenen Jahr dort geleistet. Das geht aus dem Jahresbericht der Einrichtung für 2012 und 2013 hervor. Sie ist auch für das Obere Edertal zuständig.

Den größten Anteil steuern die acht Mitarbeiter in der Suchtselbsthilfe bei, die zusammen 1200 Stunden ihrer Freizeit eingesetzt haben. An zweiter Stelle folgt schon das Hinterländer Netzwerk Nachbarschaftshilfe, in dem sich 15 Freiwillige engagieren. 485 ehrenamtliche Stunden verzeichnet die Statistik des DW dort.

Einen großen Anteil an der ehrenamtlichen Arbeit hat darüber hinaus die Kleiderstube: Sechs Ehrenamtliche haben sich dort 432 Stunden lang engagiert, um gebrauchte Kleidung weiterzugeben an Menschen, die kein Geld für Neuanschaffungen haben.

Doch auch in anderen Bereichen des Diakonischen Werks Biedenkopf-Gladenbach spielt der ehrenamtliche Einsatz eine große Rolle. 240 ehrenamtliche Stunden verzeichnet die Altenhilfe und 212 Stunden die „Latzhose“.

100 Stunden wurden investiert, um Migranten besser zu integrieren. 76 Stunden leisteten Freiwillige beim Cafétreff, 18 Stunden in der Verwaltung. „Freiwillig Engagierte sind ein unersetzlicher und wertvoller Schatz für unsere diakonische Arbeit“, schreibt Helmut Kretz, Leiter des Diakonischen Werks, in seinem Bericht.

Von Hartmut Bünger  

Mit wieviel Personal und welchen Finanzen das Diakonische Werk in Biedenkopf und Gladenbach arbeitet, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare