Musiker spenden Erlös aus Ernst-Mosch-Konzerten in Battenberg und Frankenberg

5245 Euro für Kinderkrebshilfe

Musiker-Spende: 5245 Euro wurden bei zwei Mosch-Konzerten in Frankenberg und Battenberg in diesem Jahr für die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg gesammelt. Initiator Dr. Marburger (rechts) überreichte mit (von links) Karl-Heinz Starck und Rainer Bienhaus den symbolischen Scheck an Reiner Humbert vom Vorstand der Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg.

Frankenberg/Battenberg. Eine Spende von 5245 Euro hat das Freek-Mestrini-Workshop-Orchester an die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg überreicht.

Das Geld ist der Reinerlös aus den beiden Konzerten „Erinnerungen an Ernst Mosch“, die im September in der Ederberglandhalle in Frankenberg und in der Großsporthalle in Battenberg vor rund 1200 Zuhörern stattfanden. Bei den Blasmusik-Veranstaltungen in den vergangenen vier Jahren wurden insgesamt 17 745 Euro für den guten Zweck gesammelt, sagte Initiator Dr. Detlef Marburger.

Anstelle von Eintrittsgeld wurden auch bei den Konzerten in diesem Jahr Spenden gesammelt. Erfreut und dankbar über das erneut gute Ergebnis zeigte sich Rainer Humpert von der Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg, der nun den symbolischen Scheck von Detlef Marburger und seinen Mitstreitern Karl-Heinz Starck und Rainer Bienhaus entgegennahm.

Humpert informierte darüber, dass der Kinderkrebshilfe derzeit 180 Mitglieder angehören und 16 Kinder betreut werden. Seit zwölf Jahren werden 26 Familien unterstützt. Seit der Vereinsgründung hat der Verein rund 250 000 Euro den betroffenen Familien bereitgestellt.

Für die „Erinnerungen an Ernst Mosch“ hatte sich in diesem Jahr zum vierten Mal ein Workshop-Orchester gebildet, um die böhmische Blasmusik in den Mittelpunkt zu stellen. Zusammen mit Profi-Musiker Freek Mestrini, der 20 Jahre lang 1. Flügelhornist bei den Original Egerländer Musikanten unter Ernst Mosch war, wurden bekannte und beliebte Ernst-Mosch-Musikstücke einstudiert.

Dr. Marburger hat schon sehr lang freundschaftliche Kontakte zu Mestrini. Inzwischen hat sich Mestrini einen guten Namen bei allen Musikern und Musikfreunden in der Region gemacht. Er komme gern ins Frankenberger Land und freue sich darüber, mit motivierten jungen Nachwuchs-Musikern zu arbeiten. Viele Konzertgäste bewundern seine präzise und bewegte Bühnen-Schau. (zpi)

Quelle: HNA

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