Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2013

66.000 Euro Gewinn aus Gemeindewald

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Burgwald-Ernsthausen - Insgesamt werden nach dem Plan 1960 Festmeter eingeschlagen und davon 1850 Festmeter verkauft. Der größte Teil, nämlich 1740 Festmeter, entfällt auf Nadelholz. Vor allem bei Bottendorf sollen viele Fichten gefällt werden, berichtete Revierförster Matthias Hupfeld.

Die Gemeinde Burgwald kann im nächsten Jahr mit einem Plus in Höhe von rund 66.000 Euro aus dem eigenen Wald rechnen. Diese Zahlen legten Revierförster Matthias Hupfeld und Arno Süßmann vom Forstamt den Gemeindevertretern vor. Fraktionen und Gremien werden den Forstwirtschaftsplan nun beraten. „Ordentliches Ergebnis“ Eingeplant sind Erlöse in Höhe von rund 123.000 Euro, die fast komplett über den Holzverkauf erzielt werden. Davon abgezogen werden Kosten in Höhe von 57.000 Euro. Sie entstehen, weil Unternehmer mit dem Einschlag beauftragt werden. Der prognostizierte Gewinn sei „ein ganz ordentliches Ergebnis“, sagte Förster Hupfeld. Für 2012 würden ähnliche Zahlen erreicht. „Voraussetzung ist, der Holzmarkt weiterhin gut bleibt“, erklärte er. Derzeit sei „die Nachfrage in allen Bereichen relativ stabil“. Die sei mit einem Anteil von 43 Prozent die dominierende Baumart im Bereich des Gemeindewalds, ergänzte Arno Süßmann. Darunter ist auch die Douglasie gefasst, die wegen der besseren Anpassung an klimatische Verhältnisse immer häufiger anstatt der Fichte gepflanzt werde. In Bezug auf die Nachhaltigkeit könne die Gemeinde getrost in Zeiten guter Holzpreise viel einschlagen lassen, denn: „Sie haben immense Vorräte“, sagte Süßmann. Insgesamt ist der Gemeindewald 252,4 Hektar groß. Neu „eingerichtet“ Der Gemeindewald wurde gerade neu „eingerichtet“. Das bedeutet, das der Zustand des Waldes ermittelt wurde. Vermerkt sind auch Ziele. Im Bericht wurde unter anderem deutlich, das vor allem Rotwild, aber auch Rehe Schäden verursachen. Die vorhandene Verteilung zwischen Laub- und Nadelbaum soll im Wesentlichen erhalten werden.

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