Bis zu 6,66 Meter weit: Holzhäuser warfen Weihnachtsbäume

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Wie weit fliegt er wohl? Harald Zissel (Mitte) vom Team „GröKopaZe“ hat den Weihnachtsbaum geworfen; Thorsten und Michaela Theis (links) stehen zum Abmessen bereit.

Holzhausen. In Holzhausen sind wieder Weihnachtsbäume durch die Luft geflogen. Ohne Kerzen, Kugeln und Lametta. Kindergottesdienst und „Happy Tree Friends" hatten wieder zu dem kuriosen Wettbewerb eingeladen.

Gar nicht so leicht, so einen Weihnachtsbaum zu werfen, musste ich beim Weihnachtsbaumweitwurfwettbewerb in Holzhausen feststellen. Außer Konkurrenz durfte ich als HNA-Reporterin mal mitwerfen. Nach taumelndem Flug blieb die Tanne mit Lamettaresten nach 2,78 Metern auf dem Sportplatz liegen. Etwas kläglich im Vergleich mit den anderen. Lag bestimmt an der Technik.

Davon gibt es nämlich mehrere, erklärte Michaela Theis, die den Kindergottesdienst leitet. Man könne den Baum von unten nach oben werfen, oder aber man fasse ihn wie beim Speerwerfen. Einige würden den Baum auch an der Spitze packen und sich dann samt Baum drehen, um ordentlich Schwung zu holen. Welche Technik benutzt wird, stand jedem Werfer frei, auch ob mit oder ohne Anlauf. Nur wenn man über die Linie trat, war der Wurf ungültig.

Teilnehmen konnte jeder, der Lust hatte. Es gab drei Kategorien: Kinder bis zehn Jahre, Jugendliche bis 16 Jahre und Erwachsene. In der Einzelwertung bei den Herren warf Holger Willstumpf, der auch den Wetttbewerb moderierte, seinen Baum mit 6,66 Metern am weitesten. Bei den Damen hatte Kerstin Blank mit 4,77 Metern die Nase vorn. In der Kategorie Jugendliche lag Moritz Wiegand mit 5,65 Metern vorn. Bei den Kindern schaffte es Mia Theis mit 3,07 auf den ersten Platz.

In der Mannschaftswertung - je vier Starter pro Team - belegte die „Silvestergruppe2015“ mit zusammen 15,85 Metern den ersten Platz. Bei den Jugendlichen war nur das Team „Krombacher Pils“ angetreten, aber die 11,22 Meter konnten sich durchaus sehen lassen. Bei den Kindern gab es nur eine Einzelwertung.

Zusammen mit den „Happy Tree Friends“, die aus etwas älteren Kindern und Jugendlichen bestehen, veranstaltet der Kindergottesdienst den Weihnachtsbaumweitwurfwettbewerb schon zum vierten Mal. Unterstützt werden sie von den TSV-Altherren.

Von Juliane Becker 

Wie die Holzhäuser überhaupt auf die Idee zu diesem Wettbewerb gekommen sind und was mit dem Erlös passiert, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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