Frankenberger Schule bekam Drohanrufe: "Es wird ein Blutbad geben"

Frankenberger Land. 500 Euro muss eine 68-Jährige aus dem Landkreis an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Die verwitwete Frau hatte im Februar zweimal bei einer Schule in Frankenberg angerufen und gegenüber der Sekretärin Morddrohungen ausgesprochen.

Dabei sei unter anderem der Satz gefallen: „Diese Woche wird’s an eurer Schule ein Blutbad geben.“

Der Frau sei bewusst gewesen, dass so ein Anruf sicherheitstechnische Folgen habe, sagte Staatsanwältin Judith Kahlert bei der Verlesung der Anklageschrift. Polizeipräsenz und Durchsuchung der Schulräume etwa. Die Anrufe hätten zur Folge gehabt, dass insgesamt sechs Polizeibeamte über eine Dauer von zwei Tagen an der Schule im Einsatz gewesen seien.

Die Frau räumte die Tat ein. Sie sei verärgert gewesen über die Schule, auf die ihre Enkeltochter geht. Die habe sich dort ungerecht behandelt gefühlt, deshalb habe sie angerufen. „Meine Enkelin hat geweint, das war zu viel. Ich habe ein wirklich enges Verhältnis zu ihr. Sie ist ja quasi bei mir aufgewachsen“, versuchte sich die Angeklagte zu erklären.

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Quelle: HNA

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