Dodenauer Feuerwehrkapelle

Ein Abend im Zeichen der Blasmusik

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Von der „Südböhmischen Polka“ bis zum „Abendläuten“: Die Dodenauer Feuerwehrkapelle unterhielt ihre Zuhörer fast vier Stunden lang mit Blasmusik-Klassikern überwiegend von Ernst Mosch.Fotos: Patricia Kutsch

Battenberg-Dodenau - Aus dem Freiluft-Konzert der Dodenauer Feuerwehrkapelle ist am Sonntag nichts geworden. Dafür füllten die Musiker kurzerhand mit kräftigen Tönen den ohnehin schon gut gefüllten Saal im Hotel Sassor.

Draußen strömte der Regen und machte den Planungen für ein zünftiges Konzert im Biergarten einen Strich durch die Rechnung. Das Wetter war jedoch schnell vergessen, als die Feuerwehrkapelle die ersten Töne spielte. Sie eröffneten den Egerländer Abend mit einer Abwandlung des „Egerländer Musikantenmarschs“ und sangen „Wir sind die Dodenauer Musikanten, wir wollen euch erfreuen.“

Das setzten die Bläser gleich in die Tat um und brachten die Besucher im voll besetzten Saal zum klatschen und mitsingen. Bei den Walzern und schmissigen Polkas hielt es die Besucher kaum auf den Stühlen: Platz zum Tanzen fand sich auch auf engstem Raum vor der Kapelle oder zwischen den Tischen.

„Wir veranstalten einen solchen Egerländer Abend zum ersten Mal“, begrüßte der Vorsitzende Sebastian Schmitt die Besucher. „Aber wir machen das sicher nicht zum letzten Mal“, sagte er angesichts der großen Resonanz. Für dieses Versprechen erhielt er sogleich begeisterten Applaus. Mit dem Konzert erinnerte die Feuerwehrkapelle an ihre Wurzeln: „Wir zeigen bei Konzerten oft ein gemischtes Repertoire“, sagte Dirigent Mark Adel. Konzertante Stücke stehen mittlerweile oft auf den Notenblättern der Blasmusiker - wie etwa beim Frühjahrskonzert im vergangenen Jahr. Daher wollten die Musiker mal wieder ein Konzert ausschließlich mit böhmisch- Blasmusik geben.

Routiniert, lebendig und schwungvoll brillierten die Musiker am Sonntagabend mit den bekanntesten Stücken von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten und weiteren bekannten Gruppen. Fast vier Stunden unterhielten sie das Publikum mit Stücken wie „Fuchsgraben“, den „Gablonzer Perlen“ und dem „Schornsteinfeger aus Eger“.

Von der Theke aus wurden dann schon Wünsche laut, auf die die Musiker direkt reagierten. Bei der „Vogelwiese“ war dann auch das gesamte Publikum eingespannt und musste unter der humorvollen Moderation des Klarinettisten Harald Engel die Musiker gesanglich unterstützen. Zum Abschluss des kurzweiligen Abends durfte der „Böhmische Traum“ nicht fehlen, mit dem die Bläser sich verabschiedeten.

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