„Brothers in Arms“ begeistert in der Battenberger Burgberghalle

Abfeiern mit Hits der „Dire Straits“

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Battenberg - Voller Saal in der Battenberger Burgberghalle – die Bands „Daturana“ und „Brothers in Arms“ begeisterten am Samstag rund 600 Besucher mit Blues-Rock und „Dire Straits“-Covers.

Seit etwa 18 Jahren stehen die legendären „Dire Straits“ mit ihren Songs schon nicht mehr auf der Bühne. Und fast genauso lange mussten die Fans des Ausnahme-Gitarristen Mark Knopfler darauf verzichten, die bekannten Songs der Band live zu hören. Am Samstagabend gab es in der Bergstadt die Gelegenheit, die Rock-Klassiker wieder zu genießen, die in die Musikgeschichte eingegangen sind. Für sein Herbst-Event hat sich der Cultur-Club einen besonderen Ohrenschmaus gegönnt: Mit „Brothers in Arms“ holten sich die Battenberger eine der angesagtesten Coverbands der Rock-Helden „Dire Straits“ in die Burgberghalle – und die standen dem Original in Nichts nach. Das Quartett nennt sich nach dem 1985 erschienenen Album der Kultband, die damals den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hatte. Eröffnet wurde der Rock-Abend von der Band „Daturana“ aus dem oberen Edertal. Seit zehn Jahren stehen die fünf Musiker aus Battenberg und Umgebung bereits zusammen auf der Bühne. Sie präsentierten auch am Samstag Rockmusik, wie sein soll – ehrlich, laut und fesselnd. Mit eigenen Songs wie „Crossroad Man“, „Insane Pain“ oder „Can’t see my Baby“ zeigten sie gekonnt ihren „Psychedelic-Blues-Rock“ und bereiteten die Besucher der Burgberghalle so optimal auf „Brothers in Arms“ vor. „Ich bin selbst immer ein großer Fan der ,Dire Straits‘ gewesen“, erzählt der Vorsitzender des Cultur-Clubs Günter Wack. „,Brothers in Arms‘ habe ich vor ein paar Jahren einmal live gesehen und fand sie einfach super“, fügt er hinzu. Die zahlreichen Besucher gaben ihm Recht, denn die Band spielte in Battenberg vor ausverkauftem Haus – und heizte den Besucher so richtig ein. So manch einer fühlte sich angesichts der Klassiker der „Dire Straits“ wie etwa „Down to the Waterline“, „Sultans of Swing“ oder „Money for Nothing“ in seine Jugendzeit zurückversetzt und schwelgte in Erinnerungen an damals, andere tanzten bis zur totalen Erschöpfung zu den mitreisenden Gitarrenriffs von Gitarrist und Sänger Andreas Leisner. Aber nicht nur echte Fans des Originals waren begeistert – die Musiker begeisterten Jung und Alt und ließen die Hits der vergangenen Jahrzehnte wieder aufleben. Die Band verstand es, nicht nur einfach die Hits der Dire Straits nachzuspielen, sondern sie auch zu leben. Das Publikum dankte ihnen dies mit kräftigen Beifall und strahlenden Gesichtern.

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