Abgeordnete setzen sich für Tegut in Frankenberg ein

Frankenberg. In den Kreis der Unterstützer zur Erhaltung des Tegut-Marktes in Frankenberg haben sich nun auch die Landtagsabgeordneten des Frankenberger Landes eingereiht.

Gemeinsam haben sich Claudia Ravensburg (CDU), Dr. Daniela Neuschäfer (SPD) und Jürgen Frömmrich (Grüne) an Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet gewandt und setzten sich für den Erhalt des Standorts Frankenberg ein.

„Die Kunden von Tegut in Frankenberg schätzen die Produktpalette, sei es das große Bio-Sortiment, regionale Spezialitäten aus Hessen und Thüringen, gentechnikfreie Lebensmittel sowie Produkte für Vegetarier und Veganer. Die Schließung bedeutet aber auch für die Arbeitnehmer, dass Sie zukünftig einen weiteren Arbeitsweg in Kauf nehmen müssen. Wir wollen den Bürgern, die sich mit vielfältigen Aktionen für den Erhalt von Tegut in Frankenberg einsetzen, Rückendeckung geben“, bekräftigen Ravensburg, Neuschäfer und Frömmrich. jetzt in einer Pressemitteilung.

Tegut hatte im Mai angekündigt sich nach 33 Jahren aus Frankenberg zurückziehen zu wollen. Als einen Grund für diese Entscheidung gab die Pressesprecherin von Tegut die verschärfte Wettbewerbssituation an.

In Frankenberg gebe es genauso einen Platz für Tegut wie in Korbach oder Bad Wildungen. Die Wettbewerbssituation sei dort ähnlich, meinen die drei Landtagsabgeordneten Diese Wettbewerbssituation könne aber auch ein Anreiz sein, wie auch ein Artikel in der FAZ zeige. Dort wird Tegut-Expansionsleiter Alexander Wilhelm mit folgendem Satz zitiert: „Wenn der Wettbewerber einen guten Job macht, dann müssen wir es eben besser machen.“

Mittlerweile liegt auch bereits ein Antwortschreiben von der Tegut-Zentrale aus Fulda vor. In seinem Antwortschreiben an die Abgeordneten habe sich Tegut-Geschäftsführer Gutberlet beeindruckt von dem Einsatz der Menschen in Frankenberg für den Erhalt der Filiale gezeigt. „Sollte es potentielle Standorte, die wettbewerbsfähig sind, geben, ist Tegut gerne bereit, diese zu prüfen, um weiterhin in Frankenberg ansässig zu bleiben“, habe Gutberlet geschrieben.

„Wir hoffen, dass nach dem Gesprächen zwischen Tegut und der Stadt Frankenberg, die Geschäftsleitung in Fulda ihrem Lebensmittelmarkt in Frankenberg eine neue Chance gibt. Gerne wollen wir gemeinsam mit der Stadt und Tegut die Suche nach einem alternativen Standort unterstützen“, erklärten Claudia Ravensburg, Daniela Neuschäfer und Jürgen Frömmrich gemeinsam. (nh)

Quelle: HNA

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