Keine Vorrangflächen in Gemarkung von Frankenauer Kernstadt und Stadtteilen

Absage für Windkraftanlagen

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Frankenau - In der gesamten Frankenauer Gemarkung wird es keine Windräder geben. Das Regierungspräsidium in Kassel hat einer entsprechenden Anfrage der Stadt eine Absage erteilt. Grund ist der Vogel- und Naturschutz.

Die Absage bezieht sich auf die gesamte Gemarkung der Stadt Frankenau mit Stadtteilen. Damit ist es endgültig: Stromerzeugung und Pachteinnahmen von Betreiberfirmen durch Windkraftanlagen werden in Frankenau keine Rolle spielen.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte mehrere Grundstücke in der Gemarkung als mögliche Windvorrangflächen vorgeschlagen und prüfen lassen. Hintergrund war die Aussicht auf mögliche Pachteinnahmen durch die Betreiber der Windräder, die einer Kommune je nach Anzahl und Standort bis zu fünfstellige Beträge im Jahr einbringen können. Die Obere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium in Kassel hat jedoch die gesamte Großgemarkung zu einer Art Sperrgebiet für Windräder erklärt: Der Naturschutz im Kellerwald und die avifauninistischen Verhältnisse (also die Vogelwelt in der betreffenden Umgebung) lassen eine Bebauung mit Windrädern nicht zu.

Bürgermeister Björn Brede informierte die Stadtverordneten am Dienstagabend während der Sitzung in Dainrode über die Aussagen der Oberen Naturschutzbehörde. „Damit liegen alle Bemühungen des Magistrats auf Eis.“

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