Michaela Ackermann und Lee Cosmas Ndeiy verlassen Positionen im Dekanat Biedenkopf

Abschied von zwei Sympathieträgern

Michaela Ackermann und Lee Cosmas Ndeiy sind von Dekan Gerhard Failing (v.l.) vor den Synoden der Dekanate Biedenkopf und Gladenbach verabschiedet worden. Ackermann bleibt aber weiterhin im Oberen Edertal aktiv.Foto: pr

Biedenkopf/Battenfeld - Zwei bekannte Gesichter aus dem Dekanat Biedenkopf gehen: Lee Cosmas Ndeiy genießt den Ruhestand, Michaela Ackermann bleibt den Gläubigen im Oberen Edertal erhalten.

Wehmütige Stimmung kam im Vorfeld der Synoden der Kirchenkreise Biedenkopf und Gladenbach auf: Michaela Ackermann und Lee Cosmas Ndeiy sind von Dekan Gerhard Failing verabschiedet worden. Mit Präses Liesel Hallenberger verabschiedete er die beiden vor der Tagung während der Andacht in der evangelischen Stadtkirche Biedenkopf.

Der aus Tansania stammende Lee Cosmas Ndeiy - vielen bekannt in seiner Eigenschaft als Leiter des Amani-Gospelchores - ist Referent für Mission und Ökumene im evangelisch-lutherischen Dekanat Biedenkopf und geht zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Michaela Ackermann scheidet aus dem Synodalvorstand aus, in dem sie sechs Jahre über die Geschicke des Dekanats mitentschieden hat.

Weiter in Battenfeld aktiv

Da sie mittlerweile im regionalen Kirchenbüro für das Obere Edertal in Battenfeld und damit beim Dekanat angestellt sei, könne sie dieses verantwortungsvolle Ehrenamt aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht mehr ausüben, erläuterte Liesel Hallenberger. Sie dankte Michaela Ackermann für ihren Einsatz. In besonderem Maße habe sie sich durch ihre Erfahrungen in der kirchlichen Jugendarbeit einbringen können, unterstrich die Vorsitzende der Biedenkopfer Dekanatssynode: „Das hat uns bei unseren Planungen und Entscheidungen im Dekanat sehr geholfen.“ Auch aus ihrer Erfahrung als Gemeindesekretärin heraus habe sie immer gut einschätzen können, was von den Gemeinden aus zu leisten sei und was nicht gehe. Lee Cosmas Ndeiys Verdienste um die Partnerschaftsarbeit hob Dekan Failing hervor. Ndeiy habe sich unermüdlich um die Verständigung zwischen Deutschen und Tansania bemüht und unzählige Partnerschaftsprojekte und -veranstaltungen in den Kirchengemeinden begleitet, oft gemeinsam mit dem Amani-Gospelchor. Sein Gottvertrauen und die damit verbundene Gelassenheit seien weithin bekannt und der Ausspruch „Wenn’s klappt, ist es gut, wenn nicht, ist es auch gut“ fast schon zum geflügelten Wort im Hinterland und im Oberen Edertal geworden, sagte Failing. (r)

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