Bachelorzeugnisse bei Studium Plus

Mit Abschluss in die Zukunft blicken

+

Frankenberg - Ein Bildungsangebot wächst und gedeiht: Erstmals wurden bei Studium Plus Absolventen nicht am Studienort, sondern in der Ederberglandhalle verabschiedet.

Nicht immer einfach, meist anspruchsvoll und doch häufig eine Freude - so beschrieben die Bachelorstudenten selbst, aber auch Vertreter von Technischer Hochschule Mittelhessen, aus Politik und Wirtschaft den Weg, den 19 junge Ingenieure hinter sich haben. Sie nahmen gestern ihre Bachelorzeugnisse entgegen. In den drei Fachrichtungen Elektrotechnik, Kälte- und Klimatechnik und Maschinenbau haben sie drei Jahre lang Theorie am Studienort Frankenberg gelernt und das erworbene Wissen in Rahmen von Praxisphasen in ihren heimischen Partnerunternehmen umgesetzt.

Eine ähnliche Entwicklung wie die Ingenieure hat auch das Studienangebot genommen: „Am Anfang waren sie quasi noch Kinder, und jetzt sind sie Erwachsene, die mitten im Leben stehen“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß den Absolventen. Als Zeichen des zeitgleichen Wachstums des Bildungsangebots wertete es Landrat Reinhard Kubat, dass dies die erste Absolventenfeier war, für die der Platz in den Studienräumen im alten Gesundheitsamt nicht mehr ausreichend war. Sie wurde deshalb in die Ederberglandhalle verlegt. Dort wurde sie musikalisch untermalt vom Orchester der Edertalschule, geleitet von Martin J. Fischer.

Klaus Gantner, stellvertretender Vorsitzender des die Partnerunternehmen vertretenden „Competence Center Duale Hochschulstudien“, rief die Absolventen dazu auf, aus dem erworbenen Wissen etwas zu machen. „Die Investition der Unternehmen in Ihre Ausbildung war hoch, aber unerlässlich“, sagte er. Gantner gab den Ingenieuren den Rat, in den Unternehmen angebotene Fortbildungen zu nutzen. Prof. Dr. Anita Röhm, Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Duale Hochschulstudien, wies auf das eigene Master-Angebot, auch in Frankenberg, hin. Auch mit diesem sei Studium Plus inzwischen ein „integraler Bestandteil der Region“ geworden.

Kubat ehrte nach der Zeugnisübergabe den Jahrgangsbesten: Muneeb Ahmad erhielt den Preis der Wirtschaftsförderung, dotiert mit 250 Euro. Kubat hob Ahmads Leistung im Studium, insbesondere aber sein ehrenamtliches Engagement hervor. Der in Korbach geborene Sohn pakistanischer Eltern sei ein „lebendiges Beispiel, dass Zuwanderung etwas bringt und unsere Zukunft sichert“.

Ahmad war es auch, der im Namen der Studenten zu den Gästen sprach und das Studium launig Revue passieren ließ. Mit kleinen Anekdoten zeigte er: „Frankenberg ist ein Platz, wo man gut studieren kann.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare