R10 der Cornelia-Funke-Schule bastelte und sang mit alten Menschen, sorgte für Nachtisch und baute Blumenkästen

Abschlussklasse hilft im Seniorenheim

Einsatz im Seniorenheim: Zusammen mit Hauswirtschaftleiterin Dagmar Kauffeld (Dritte von links) zauberte die zweite Gruppe der Klasse R10 köstlichen Nachtisch. Foto:  Dudek

Gemünden. Die Klasse R10 der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden hat sich für ihr Abschlussprojekt etwas Besonderes einfallen lassen: Zusammen mit ihrem Lehrer Konrad Möbus waren die Schülerinnen und Schüler drei Tage lang im DRK-Seniorenzentrum in Gemünden tätig.

Aufgeteilt in drei Gruppen haben sich die Mädchen und Jungen Betätigungsfelder in dem Seniorenheim ausgesucht. Eine Gruppe beschäftigte sich zusammen mit Anja Flügel, der Leiterin der sozialen Betreuung, direkt mit den Senioren.

Die Jugendlichen bastelten zusammen mit den Bewohnern, machten bei der Gymnastik mit oder sangen gemeinsam. „Somit bekommen die Jugendlichen auch einen Einblick in das weite Berufsfeld der sozialen Betreuung“, sagte Anja Flügel, die das Projekt, unterstützt von Cindy Kuhn, von DRK-Seite betreut. „Gleichzeitig erfahren die Jugendlichen von der älteren Generation viel aus früherer Zeit. So ein Projekt verbindet Generationen.“

„So ein Projekt verbindet Generationen.“

Anja Flügel, DRK-Seniorenheim

Unter der fachlichen Anleitung von Dagmar Kauffeld kochte eine zweite Gruppe für die Senioren und zauberte appetitliche Desserts und Frucht-Cocktails. Eine dritte Gruppe hat sich des Außenbereichs der Einrichtung angenommen, baute zusammen mit dem Leiter der Haustechnik, Erhard Schmittmann, Blumenkästen, verschönerte Wege und die Treffpunkte im Außenbereich.

Für die Schülerinnen und Schüler war dies mehr als nur ein Abschlussprojekt, darin waren sich die Jugendlichen einig. Konnte man so doch neben Einblicken in ein mögliches Berufsleben auch Einblicke in die Bedürfnisse der älteren Generationen bekommen (od)

Quelle: HNA

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