Ältestes Foto 120 Jahre alt

Bilder aus Bromskirchens 100-jähriger Dorfschulgeschichte im Alten Rathaus zu sehen

Bromskirchen. Der Verein „Historisches und kulturelles Bromskirchen“ hat mit Bürgermeister Karl-Friedrich Frese eine Ausstellung zum Thema „100 Jahre Schulfotografie“ im Alten Rathaus eröffnet. Das Motto ist ein Spruch, der in den 1960er-Jahren für die Schulabgänger am letzten Schultag aufgeschrieben wurde.

„Jeder Lenz bringt neue Rosen, jeder Lenz bringt neues Glück, alles auf der Welt kehrt wieder, nur die schöne Schulzeit nicht“.

„Auf rund 400 Bildern, das älteste 120 Jahre alt, hoffen wir, dass wir einen repräsentativen Überblick und Einblick in das Schulleben Bromskirchens, Neuludwigsdorfs und teilweise Somplars zusammengestellt haben“, sagte Vereinsvorsitzender Jürgen Helduser in seiner Eröffnungsrede.

Nach Themen sortiert

Die Fotos sind nach Themen wie „Geschichte der Schulgebäude und Schulräume“, „Lehrerinnen und Lehrer in Bromskirchen“, „Alle Schulkinder aus Neuludwigsdorf“, „Einschulungen“, „Auf dem Schulhof, „So konnte auch Schule sein“, oder „Entlassungsfeiern“ zusammengestellt worden. Es war eine Mammutaufgabe, die Rosemarie Steuber, Eckhard Guntermann, Wolfgang Mankel, Franz Kaiser und Jürgen Helduser innerhalb von zwei Jahren gemeinsam erledigten.

Rosemarie Steuber ist besonders stolz, dass es gelungen ist, alle Einschulungsbilder von 1950 bis heute in der Ausstellung zeigen zu können, wobei es mühevoll gewesen sei, alle Namen der Kinder zu recherchieren. „Es war uns besonders wichtig, alle Namen der dargestellten Personen und die passende Legende in die Bildunterschriften zu integrieren“ erklärten Rosemarie Steuber und Wolfgang Mankel, der zusammen mit Eckhard Guntermann die historischen Texte und Chroniken erstellt hat.

Schnell wurden Erinnerungen an die Schulzeit wach, und Gustav Wind konnte sich noch genau an die Themen erinnern, die immer wieder als Aufsatz geschrieben werden mussten: „Wir machen Heu“, „Die Dämpfmaschine ist im Dorf“ oder „Der erste Schnee“.

Dank an den Verein

„Ich danke, dass sich dieser Verein auch weiterhin um die Aufarbeitung unserer Geschichte kümmert“, sagte Bürgermeister Karl-Friedrich Frese – auch im Hinblick der schon erschienenen Veröffentlichungen zum 775-jährigen Dorfjubiläum. „Ich bin auch froh darüber, dass dieses Gebäude im Zentrum des Dorfes, wieder mit Leben erfüllt wird“, sagte Frese im Alten Rathaus. Und er sage: „Wer diese Ausstellung nicht besucht, hat etwas versäumt.“

Von Willi Arnold

Quelle: HNA

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