Battenfeld

Ärger an der Baustelle

- Allendorf-Battenfeld (da). Mitarbeiter des Ordnungsamts kontrollieren künftig verstärkt an der Baustelle in der Edertalstraße.

Schon seit dem 1. September 2010 ist die Edertalstraße, also die Battenfelder Ortsdurchfahrt, „dicht“ – zumindest zwischen der Ederbrücke und der Einmündung in die Marktstraße. Dort wird gebaut, Arbeiter haben Kanäle und Wasserleitungen ausgetauscht. Eigentlich sollte schon Anfang Dezember die erste grobe Asphaltschicht aufgetragen werden: „Doch zwei Tage vorher kam der Schnee“, sagt Bürgermeister Claus Junghenn. Die Arbeiten wurden unterbrochen, die Baustelle samt schlammiger Schlaglochpiste blieb. Trotz Verbotsschildern und tiefen Löchern nutzen viele Autofahrer den gewohnten Weg durch den Tiefenbach zwischen Battenfeld und Battenberg. „Die Anlieger der Baustelle beschweren sich vermehrt, dass die Sperrung trotz eindeutiger Beschilderung nicht beachtet wird“, berichtet Sandra Kappenstein vom Ordnungsamt der Gemeinde. Auch Bürgermeister Junghenn kennt die Sorgen der Battenfelder: „Die Löcher in der Straße stehen jetzt voll Wasser, und viele Autofahrer fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit.“ Und dann spritzt der Schlamm meterweit.

Noch ist Geduld gefragt. „Doch wenn die Temperaturen wieder dauerhaft im Plusbereich sind, wird asphaltiert“, sagt Claus Junghenn. Dann – voraussichtlich im Frühjahr – folgt aber schon die nächste Baustelle, denn auch der Rest der Edertalstraße soll saniert werden. Ob das in einem oder mehreren Bauabschnitten geschieht, ist nach Angaben des Bürgermeisters noch nicht geklärt. Die Kosten des Ausbaus belaufen sich auf rund 1,13 Millionen Euro.

Wer trotz Verbotsschild durch die Baustelle fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Gemeinde werde verstärkt kontrollieren, kündigen Junghenn und Kappenstein an. Regelmäßig sollen Mitarbeiter des Ordnungsamts die Edertalstraße überwachen. „Wer die Baustelle unberechtigt durchfährt, hat mit einer Geldbuße in Höhe von 20 Euro zu rechnen“, sagt Sandra Kappenstein.

Für den Bürgermeister sind solche Geldauflagen die letzte Möglichkeit, das Durchfahrtverbot durchzusetzen. Es verhalte sich ähnlich wie mit dem immerwährenden Problem des Hundekots auf Gehwegen – auch hier würden sich Tierhalter nur durch Strafen beeindrucken lassen.

Mitarbeiter des Ordnungsamts kontrollieren verstärkt an der Baustelle in Battenfeld, weil das Durchfahrtsverbot oft nicht beachtet wird. von mark adel Allendorf (Eder). Schon seit dem 1. September 2010 ist die Edertalstraße, also die Battenfelder Ortsdurchfahrt, „dicht“ – zumindest zwischen der Ederbrücke und der Einmündung in die Marktstraße. Dort wird gebaut, Arbeiter haben Kanäle und Wasserleitungen ausgetauscht. Eigentlich sollte schon Anfang Dezember die erste grobe Asphaltschicht aufgetragen werden: „Doch zwei Tage vorher kam der Schnee“, sagt Bürgermeister Claus Junghenn. Die Arbeiten wurden unterbrochen, die Baustelle samt schlammiger Schlaglochpiste blieb.Trotz Verbotsschildern und tiefen Löchern nutzen viele Autofahrer den gewohnten Weg durch den Tiefenbach zwischen Battenfeld und Battenberg. „Die Anlieger der Baustelle beschweren sich vermehrt, dass die Sperrung trotz eindeutiger Beschilderung nicht beachtet wird“, berichtet Sandra Kappenstein vom Ordnungsamt der Gemeinde. Auch Bürgermeister Junghenn kennt die Sorgen der Battenfelder: „Die Löcher in der Straße stehen jetzt voll Wasser, und viele Autofahrer fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit.“ Und dann spritzt der Schlamm meterweit.

Noch ist Geduld gefragt. „Doch wenn die Temperaturen wieder dauerhaft im Plusbereich sind, wird asphaltiert“, sagt Claus Junghenn. Dann – voraussichtlich im Frühjahr – folgt aber schon die nächste Baustelle, denn auch der Rest der Edertalstraße soll saniert werden. Ob das in einem oder mehreren Bauabschnitten geschieht, ist nach Angaben des Bürgermeisters noch nicht geklärt. Die Kosten des Ausbaus belaufen sich auf rund 1,13 Millionen Euro.

Wer trotz Verbotsschild durch die Baustelle fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Gemeinde werde verstärkt kontrollieren, kündigen Junghenn und Kappenstein an. Regelmäßig sollen Mitarbeiter des Ordnungsamts die Edertalstraße überwachen. „Wer die Baustelle unberechtigt durchfährt, hat mit einer Geldbuße in Höhe von 20 Euro zu rechnen“, sagt Sandra Kappenstein.

Für den Bürgermeister sind solche Geldauflagen die letzte Möglichkeit, das Durchfahrtverbot durchzusetzen. Es verhalte sich ähnlich wie mit dem immerwährenden Problem des Hundekots auf Gehwegen – auch hier würden sich Tierhalter nur durch Strafen beeindrucken lassen.

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