Frankenberg-Schreufa

Afrikanische Rhythmen begeistern

- Frankenberg-Schreufa (ug). Afrikanische Rhythmen und Lieder erklangen am Samstagabend im Dampfmaschinenmuseum. Über 60 Schüler der Gitarren- und Djembé-Schule „Nala Guitar“ begeisterten die etwa 200 Besucher.

Seit zehn Jahren unterrichtet Chrissi Stalb Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen im Trommeln, Gitarrespielen und Singen. Vor sieben Jahren wurde einige Kurse von Siggi Groß übernommen. Die große Halle des Dampfmaschinenmuseums war stimmungsvoll geschmückt und bot ein passendes Ambiente für das afrikanische Konzert. Wer dicht an einem Heizstrahler saß, erlebte auch die passende Temperatur. Auf einer großen Leinwand wurden Bilder vom dörflichem Leben, von Festen und Feiern sowie wunderschöne Landschaftsbilder des afrikanischen Kontinents gezeigt. Rhythmus aus Guinea Chrissi Stalb führte durch das abwechslungsreiche Programm und stellte die verschiedenen Rhythmen und ihre Bedeutung vor. Überwiegend wurden Rhythmen des Stamms Malinke aus Guinea getrommelt. Das Konzert wurde eher ruhig mit „Vogelgezwitscher“ eröffnet. Das Stück „Witches“ der Mittelstufe steigerte sich über lautes Rascheln im Gebüsch zu lautem Trommeln. Mit einem Begrüßungslied der Zulus stellte sich die Gitarrengruppe vor und alle mussten „Senjua“ mitsingen. Auch mit „Asikathali“, „Nginesi ponono“ und „Banuwa“ begeisterten die Musiker mal mit, mal ohne Gitarre. Für den passenden Rhythmus sorgten Stefan Krämer und Regina Minke. Mit dem „Garanguedon“ trommelte die Fortgeschrittenengruppe I den traditionellen Tanz der Schuster, bevor die selbst ernannten „Seniorinnen“ der Schule den „Kadan“ spielten. Die acht Frauen haben vor zehn Jahren mit dem Unterricht begonnen und sind somit von Anfang an dabei. Sologesang begeistertNach einer Pause, während der sich die Besucher mit Brezeln und Glühwein stärken konnten, begeisterten Chrissi Stalb, Siggi Groß und Silvia Kesper mit Sologesang. Für ihr „Mamaliye“ erhielten sie tosenden Applaus. Auch im zweiten Teil wechselten sich Trommelrhythmen und Gitarrenlieder ab. Als sich beim bekannten Lied „Der Löwe schläft heut' Nacht“ tatsächlich ein „Löwe“ auf der Bühne räkelte, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Mit dem gemeinsamen „Moribayassa“ aller Mitwirkenden endete das Konzert und mit Ovationen erklatschte sich das mitgerissene Publikum noch eine Zugabe.

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