Agnes Happel erhielt Henriette-Fürth-Preis für Arbeit zur Integration

Rosenthal/Frankenberg. Mit dem diesjährigen Henriette-Fürth-Preis des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen wurde die 49-jährige Rosenthalerin Agnes Happel ausgezeichnet.

Sie legte im Master-Fernstudiengang der Hochschule Fulda eine wissenschaftliche Abschlussarbeit mit dem Thema „Die fremden Deutschen im ländlichen Raum. Integrationspotentiale russlanddeutscher Frauen einer Neubausiedlung in einer Kleinstadt in Nordhessen“ vor.

Ein abstrakter Titel, aber ein ganz konkretes Frankenberger Projekt: Frauen aus russlanddeutschen Familien, die zu fast 90 Prozent die Einwohnerschaft der Neubausiedlung Bockental ausmachen, haben 2009 mit Agnes Happel in einer „Zukunftswerkstatt“ ein Modell ihres Stadtteils entworfen. Sie erarbeiteten konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation, suchten Wege aus der Ausgrenzung und formulierten ihre bisher noch unerfüllten Integrationserwartungen an eine Stadt, die sich doch eigentlich „familienfreundlich“ nennt.

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Quelle: HNA

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