Europa-Abgeordneter Martin Häusling steht Edertalschülern Rede und Antwort

Von Agrarpolitik bis Zentralbank

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Martin Häusling (Grüne), Abgeordneter im Europäischen Parlament, berichtete Edertalschülern aus seiner Arbeit in Brüssel und Straßburg. Fotos: Andrea Pauly

Frankenberg - Müll im Mittelmeer und Gentechnik, Türkei-Beitritt und Englands Austritt aus der EU, das Freihandelsabkommen mit den USA und die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und Eritrea, die Wahl in Griechenland und die Europäische Zentralbank: Die Edertalschüler hatten für ihr Gespräch mit Martin Häusling zahlreiche Themen vorbereitet.

Der Europa-Abgeordnete war am Montagmorgen zu Gast in einer Fragestunde, die die Fachschaft Politik und Wirtschaft mit den Schülern der Q-Phase der Edertalschule vorbereitet hatte. Die PoWi-Kurse hatten Fragen zu aktuellen Themen auf europäischer Ebene vorbereitet.

Martin Häusling antwortete nicht nur darauf, sondern berichtete auch aus seinem Alltag. So berichtete er, dass die Zusammenarbeit mit den anderen „politischen Familien“ enger sei als auf nationaler Ebene. Davon ausgenommen seien die nationalistisch geprägten Fraktionen. „Die arbeiten inhaltlich nicht mit. Sie sind nur da, um Europa wieder zu zerlegen.“

Häusling versuchte aber auch, die Bedeutung des Konstrukts Europa zu unterstreichen. „Viele Antworten kann man nur von Europa aus geben, aber nicht nationalstaatlich.“ Selbst Deutschland als wirtschaftlich starkes Land werde auf der Weltbühne allein nicht ernstgenommen - Europa hingegen schon.

Das Gespräch in der Kulturhalle moderierten Magnus Ernst und Tilman Garthe.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Dienstag, 27. Januar.

(Von Andrea Pauly)

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