777 Jahren Wiesenfeld

Ahle Worscht und Schnaps zum Grenzgang

+
Bottendorfs Ortsvorsteher Stefan Schäfer (v.l.), Bürgermeister Lothar Koch und Wiesenfelds Ortsvorsteher Günther Beck schenken am Fünfkantstein Schnaps aus. Schäfer hat eine rote Wurst von den „Woschtemäulern“ für Beck mitgebracht.Fotos: Patricia Kutsch

Burgwald-Wiesenfeld - Mit einem Grenzgang haben die Wiesenfelder am Samstag all ihre Nachbarn besucht: Sie banden alle Ortsteile der Gemeinde ein in das Grenzgangfest zu Ehren des 777-jährigen Bestehens von Wiesenfeld. Neben einer Wanderung um das ehemalige Dorf der Hugenotten und Waldenser boten die Organisatoren ihren rund 120 Gästen einen französischen Abend.

Der Grenzgang war in Wiesenfeld ein gemütliches gesellschaftliches Ereignis. Am Nachmittag haben die Bewohner des kleinen Burgwald-Dorfes und zahlreiche Nachbarn sich auf den Weg gemacht, um die rund 13 Kilometer lange Route rund um Wiesenfeld zu erwandern. Zuvor gab es Gulaschsuppe zur Stärkung und musikalische Unterhaltung vom eigens für das Festjahr gegründeten Projektchor, der mit „Calypso“ und einem gesungenen Prosit die Gäste begrüßte.

Vor und nach dem Grenzgang gab es Regengüsse, doch während der Wanderung blieben die Wiesenfelder und deren Freunde größtenteils trockenen Fußes. So freute Ortsvorsteher Günther Beck sich über die Mitwanderer und die rund 30 Helfer. Er erklärte die Streckenführung und die Regel, dass die Gruppe zusammenbleiben solle: „Sonst sind die Soldaten zwei Stunden vor uns angekommen“, sagte Beck mit Blick auf die Delegation der Partnerkompanie der Burgwaldkaserne. „Außerdem machen wir den Grenzgang ja nicht zum Laufen, sondern zum Schwätzen.“

Mehr lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare